186 บรรทัดแรก
...
Ich hab die Leichen da rausgeholt,
weil ich will, dass es aufhört.
Ich will der Welt zeigen, dass es uns gibt.
Dann sind Marcin und Svetlana
und all die anderen nicht umsonst gestorben.
Sag irgendetwas. Bitte.
Warum bist du nicht zur Polizei gegangen?
Weil die mir niemals glauben würden.
Marcin hat mir auch nicht geglaubt.
Selbst du glaubst mir nicht.
Ihr müsst die Wahrheit selbst finden.
Ich kann euch nur den Weg zeigen.
Du musst alles vergessen, was du bisher...
...über diese Mythen und Legenden gehört hast.
Das Meiste wurde über die Zeit dazu erfunden.
Ich weiß, dass du das nicht wahrhaben willst...
Aber du musst mir glauben, dass ich nie jemanden umbringen wollte.
Dass ich immer dagegen angekämpft hab.
Das, wovon du sprichst, gibt's nicht.
Ich habe oft davon geträumt, dass du mich findest.
Ich bin dieses Gespräch immer wieder in meinem Kopf durchgegangen.
Und jedes Mal hast du gesagt, dass ich mir das alles nur einbilde.
Dass ich psychisch krank bin.
Und gleich sagst du genau das.
Ich weiß nicht, was ich sonst sagen soll.
Damals hast du gesagt, ich sei ein Monster.
Du hattest recht.
Aber ich habe niemanden umgebracht, weil ich psychisch krank bin,
sondern weil der Hunger in dem Moment stärker war.
Ich bin ein Monster.
Aber nicht so wie du denkst.
Nicht hier...
...sondern hier.
Schau mich an!
Wieso bin ich nicht gealtert?
Es gibt eine rationale, natürliche Erklärung dafür.
Das, was ich dir gerade gesagt habe,
IST die rationale, natürliche Erklärung.
Es weiß bloß keiner.
Zeig's mir.
Zeig's mir!
Wenn ich das trinke, dann brauche ich sofort mehr.
Und wenn du nicht mehr bekommst?
Bringst du mich dann auch um?
Ich brauche ein Tier...
Bitte tue das Glas weg.
Ich kann dir helfen, es nicht wieder zu tun,
wenn du mir vertraust.
Und du akzeptieren kannst, dass es...
...vielleicht eine andere Erklärung gibt.
Ich vertraue dir.
Wenn du akzeptieren kannst, dass es vielleicht keine gibt.
Du kannst das nicht alleine gemacht haben.
Viele von den Leichen sind so alt, da warst du nicht mal geboren...
Es gibt noch andere. Dieser Zimmermann?
Sein Vater?
Du hast nichts mit denen zu tun. Du weißt nicht, wer die sind.
Warum glaubst du denen das alles?
Weil wir die gleiche Krankheit haben!
Hast du das Gesicht vom Zimmermann gesehen?
Würdest du ihn wiedererkennen? -Nein, nicht wirklich.
Wo gehst du hin?
Voits Vater und Seeger haben deine Autopsie gefälscht.
Und deine Beerdigung.
Ich will wissen, warum.
Wirst du mich verraten?
Wenn ich zurückkomme und du bist nicht mehr hier,
kann ich dir nicht helfen.
Weil ich die Regeln gebrochen hab, wollen die mich tot sehen.
Und dich jetzt auch.
Und die werden es wieder versuchen.
Mir ist schwindelig. Ich muss mal raus. -Gerne.
"Liebe Gabriela, ich schreibe dir, weil ich Angst um mein Leben habe."
"Irgendetwas stimmt mit dieser Schule nicht."
"Meine beste Freundin Patrycja ist seit Wochen verschwunden."
"Sie sagen, sie hat ein Stipendium für eine Uni in Argentinien bekommen.
Aber das macht keinen Sinn."
"Sie würde nicht einfach gehen, ohne sich von mir zu verabschieden."
"Als ich zu viele Fragen gestellt habe..."
Ich habe es im Griff. -Inwiefern hast du das im Griff?
Die ganze Welt schaut gerade zu.
Wer hat das angerichtet? -Der Junge.
-Er ist deine Verantwortung. -Hört mir zu, bitte.
-Du hattest deine Chance und hast versagt!
Die Zeit der Ausreden ist vorbei.
Du musst das alles beenden, alles verschwinden lassen.
Okay? Du weißt, wie das abläuft. Wir kümmern uns um deinen Ausstieg.
Was... meinen Ausstieg?
Nein! Ich habe Jahrzehnte in all das hier investiert.
-Wir haben einen neuen Platz für dich.
In Indien. Ich begleite dich... -Warte mal eine Sekunde!
Ich brauche keinen neuen Platz!
-Das ist dein Zirkel. Du bist hier für alles verantwortlich...
Wisst ihr, wer ich bin?!
-Wir wissen, wer du einst warst. -Aber dieser Mann bist du nicht mehr.
-Ich habe einen Plan. Solche Probleme regele ich seit...
-Nein, nein. Das ist keine Verhandlung.
Du tust, was wir dir sagen!
Oder ich tätige einen Anruf.
Bleibt... bleibt stehen!
-Entweder beendest du es... oder wir tun es für dich.
Marek?
Ja?
Hast du die Kiste jemandem gezeigt?
Nein.
Können wir uns sehen? Wir müssen reden.
Ich bin in 30 Minuten vor der Kirche.
Bei der Gedenkveranstaltung. Lass uns da treffen.
Hallo! -Ja, Hallo!
Hallooo! -Hallo.
Sorry, nur ganz kurz. Pia möchte Opa etwas zeigen. -Hallo Maus!
Warte, ich gehe zu Opa, Sekunde. Alles gut bei euch?
Ja! Wann kannst du nach Hause?
Ich? Ja, bald. Ganz bald.
Hier. Pia will dich sehen.
Hallo Opa! -Hallo Opa!
Hallo ihr beiden.
Ooopaa!
Opa, guck mal zu!
Oh, Schön!
Mach mal so, wie du es vorher gemacht hast.
Schaust du zu, Opa?
Schön vorsichtig! Vorsichtig!
Ja.
Na, was sagst du, Opa?
Schau, wie hoch ich klettern kann.
Ja, schön.
So. Papa muss los.
Ihr könnt Opa auf dem Festnetz anrufen.
Mit Video! -Nein, Video geht erst heute Abend wieder.
Ihr könnt Opa anrufen und dann könnt ihr ihm gute Nacht sagen, ja?
Nur noch kurz, bitte... (Aufgelegt)
Was hier geschehen ist, ist nicht in Worte zu fassen.
Und ich will es auch erst gar nicht versuchen.
Gemeinsam haben wir doch schon einige Katastrophen überstanden.
Wir stehen vor einem weiteren Dammbruch,
der unser Dorf endgültig zerstören könnte.
Jeder von uns muss jetzt wieder mit anpacken!
Wir müssen die Polizei bei ihrer Arbeit unterstützen.
Und ich höre überall,
dass niemand etwas gehört oder mitbekommen haben will.
Wer auch immer etwas weiß,
soll sich sicher sein, dass wir alle gemeinsam hinter ihm oder ihr stehen.
Es ist unsere Pflicht alles in unserer Macht stehende zu tun,
um Antworten zu finden.
Für uns, für Krewlow, aber vor allem...
...für die Opfer.
Das Einzige, was wohl noch schlimmer ist als die Verbrechen selbst,
ist die Tatsache, dass das alles nach wie vor...
...nicht aufgeklärt ist.
Und das der oder die Täter noch unter uns sein könnten.
Es sind die quälenden Fragen in euren Gesichtern, die ich sehe.
Ich will euch allen eine dieser Fragen stellen:
Wie konnte das unter uns all die Jahre passieren,
ohne das wir etwas mitbekommen haben?
Wir sind alle mitverantwortlich, vielleicht sogar mitschuldig...
Krewlow, die Polizei...
...und scheinbar die ganze Welt...
...steht noch vor einem großen Rätsel.
Ich möchte euch diese Angst nehmen und appelliere an unsere...
Kannst du uns kurz alleine lassen, bitte?
Wer auch immer etwas weiß, soll sich sicher sein,
dass wir alle gemeinsam hinter ihm oder ihr stehen.
Wir sollten niemanden verurteilen...
Und wir sollten erst recht niemanden voreilig verurteilen,
der uns verdächtig erscheint. Beides...
Ich hab damals deine Hilfe gebraucht.
Aber du hast mir, wie alle anderen,
das Gefühl gegeben, dass ich verrückt bin.
Denkst du immer noch, dass ich verrückt bin?
Mm-mm.
Ich brauche jetzt wieder deine Hilfe und ich kann dir nicht sagen wofür.
Du musst mir einfach vertrauen.
Kannst du das tun für mich?
Mhm.
Was ist passiert?
Jemand hat versucht mich umzubringen.
Ich konnte niemanden erkennen.
Wo warst du? -Das kann ich dir nicht sagen.
Noch nicht.
...sowohl als Einzelner, als auch als Dorfgemeinschaft.
Irgendjemand will verhindern, dass wir die Wahrheit rausfinden.
Wer?
Ich weiß es nicht.
Ich appelliere an unseren Zusammenhalt in dieser schweren Zeit.
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