To Be or Not to Be

To Be or Not to Be

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To Be Or Not To Be 1942 720p BluRay x264-[YTS AM] de
A Commentary by keejee

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YTS
Published on: 2018-09-22
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The first 200 lines.

Lubinski,

Kubinski,

Lominski,

Rozanski und Poznanski,

wir sind in Warschau, der Hauptstadt Polens.

Es ist August 1939, in Europa ist noch Friede.

Zur Zeit geht das Leben in Warschau seinen gewohnten Gang.

Aber plötzlich muss irgendwas passiert sein!

Sehen diese Polen ein Gespenst?

Warum hält dieses Auto plötzlich? Alle starren in eine Richtung.

Die Leute sind verblüfft. Erschrocken.

Einige sind von den Socken, das kann doch nicht wahr sein?

Kein Zweifel, der Mann mit dem kleinen Schnurrbart ist:

Adolf Hitler.

Adolf Hitler in Warschau? Wo doch Friede ist?

Und so ganz allein?

Die Aufregung, die er verursacht, scheint ihn gar nicht zu berühren.

Interessieren ihn etwa die Würstchen? Aber er ist doch Vegetarier.

Obwohl er sich nicht immer daran hält. Manchmal verschlingt er ganze Länder.

Will er etwa auch Polen verspeisen?

Wie kommt er überhaupt hierher? Was ist geschehen?

Nun, es begann im Hauptquartier der Gestapo in Berlin.

- Heil Hitler. - Heil Hitler!

Wir haben diesen Kunze hier, hier ist seine Akte.

- Ich hoffe, dass er redet. - Er wird.

Rein mit ihm.

Wilhelm Kunze!

Heil Hitler.

Wilhelm, du wünschst dir einen Panzer zum Spielen?

Vater hat mir einen versprochen, wenn mein Zeugnis gut ist.

Der Führer kennt dein Zeugnis und erfüllt dir deinen Wunsch sofort.

Heil Hitler!

Du sagst deinem Vater doch, von wem du das hast?

Klar, vom Führer.

- Dann mag er unseren Führer vielleicht lieber? - Sicher.

- Jetzt mag er ihn nicht sehr, was? - Nee, gar nicht.

Sagt er auch komische Sachen über ihn?

Er sagt, nach Napoleon hätte man einen Cognac benannt,

nach Bismarck einen Hering,

- und aus Hitler würde sicher mal... - Ein Harzer Käse!

- Woher wussten Sie das? - Das ist doch naheliegend.

Naheliegend?!

Verstehen Sie mich nicht falsch, für mich ist der Führer... ich...

Sie glauben doch nicht... Heil Hitler!

Der Führer!

Heil Hitler!

Ich heil mich selbst.

Das steht nicht im Buch!

Aber Herr Dobosh, bitte!

- Das steht nicht im Buch! - Aber das gibt einen Lacher.

Ich will keinen Lacher.

Wie oft muss ich Ihnen noch sagen, nichts dazu dichten! Ich will...

- Wollen Sie meine Meinung hören? - Nein, Herr Greenberg, ich verzichte.

Dann konstatiere ich nur etwas: Einen Lacher soll man nie verachten.

Ich habe Sie als Schauspieler engagiert, nicht als Autor.

- Wie steht's im Buch? - Auftritt Hitler.

- Und was sagt er? - Nichts.

- Dann sagen Sie auch nichts! - Aber Herr Dobosh...

Da sitzt man nun und wartet auf seinen Auftritt,

wartet und wartet, bis man aus der Stimmung ist,

nur weil zwei Chargen des Ensembles ihre Rolle vergrößern möchten!

Rawitch, keiner schmiert sein Brot so dick wie Sie!

Sie nennen mich Schmierenkomödiant?

Leute! Folgendes möchte ich klarstellen:

Dies ist ein ernstes Stück, ein realistisches Zeitdrama...

- Guten Morgen, Dobosh. - Maria!

- Wie gefällt Ihnen mein Kleid? - Prächtig.

Ein Dokument Nazideutsch... Das tragen Sie im KZ?

- Finden Sie es nicht hübsch? - Ja.

Denken Sie an den enormen Effekt: Ich werde im Dunkeln gepeitscht,

das Licht geht an, und man sieht mich in diesem Kleid auf dem Boden liegen!

- Das gibt 'nen tollen Lacher. - Genau.

Mischen Sie sich da nicht ein! Wie kann eine Künstlerin wie Sie

- so kitschig sein, Sie spinnen! - Sie sprechen mit meiner Frau!

- Was fällt Ihnen ein? - Verzeihung, ich bin in Wut geraten.

Das Kleid ist das Letzte!

Du fürchtest nur, dass ich dich an die Wand spiele.

- Warum sollte ich das fürchten? - Ja, du bist ja der Größte.

- Das weiß jeder, sogar du! - Spiel nicht die Primadonna.

Du verträgst es nicht, wenn ich gut bin. Alles musst du überspielen!

Fange ich einen Witz an, klaust du die Pointe.

Wenn ich Diät esse, nimmst du ab, wenn ich mich erkälte, hustest du,

und falls wir je ein Kind kriegen, weiß ich nicht, ob ich die Mutter bin!

Hauptsache ich bin der Vater.

- Herr Dobosh, bitte nur einmal... - Wer hat Ihre Maske gemacht?

Ich.

Was gibt's daran auszusetzen?

Er ist nicht überzeugend. Nur ein Mann mit einem kleinen Schnurrbart.

- Genau wie Hitler. - Nein, nein!

Das liegt nicht nur am Schnurrbart, irgendwas anderes...

- Ich rieche keinen Hitler in ihm. - Ich schon...

Ich weiß, ich weiß!

- Das Bild, so müsste er aussehen! - Das ist ein Foto von mir.

Dann stimmt das Foto auch nicht.

Eine Sekunde, Herr Dobosh! Vielleicht bin ich eine Null,

aber ich sehe aus wie Hitler, und werde das sofort beweisen!

Ich gehe so auf die Straße, dann werden wir ja sehen!

Und so kam Adolf Hitler nach Warschau im August 1939.

- Bitte ein Autogramm, Herr Bronski. - Ja, natürlich.

Das wäre ein Lacher.

Als Dobosh zu mir sagte: "Bronski, Sie sind mein Hitler",

hielt ich das für den Anfang meiner Karriere.

Mach dir nichts draus, wahres Talent lässt sich nicht ewig unterdrücken.

- Und du spielst einmal den Shylock! - Die Rialto-Szene.

Shakespeare muss an mich gedacht haben, als er das schrieb. Das bin ich!

Hab ich nicht Augen, hab ich nicht Hände, Organe,

Sinne, Gliedmaßen, Gefühle, Leidenschaften?

Genährt mit derselben Nahrung, verletzt mit denselben Waffen,

denselben Krankheiten unterworfen?

Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht?

Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht?

Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht?

Du rührst mich zu Tränen.

- Stattdessen trage ich einen Spieß. - Mehr dürfen wir nicht.

Einen Spieß tragen im 1. Akt, einen Spieß tragen im 2. Akt.

Rawitch von der Bühne tragen im letzten Akt.

Ich würde den Esel lieber fallen lassen.

Das gäbe einen Lacher!

Hallo, hier Tura.

Schicken Sie mir bitte ein Salami- und ein Käsebrot und ein Bier.

Aber sofort. Danke.

- Das Publikum ist heute lau. - Bei mir nicht.

Ja, ich weiß, ich war miserabel, wie immer, wenn wir uns streiten.

- Sag was Nettes! - Du Schwindler!

Ich hab dich mit Polonius gesehen, du warst so gut wie nie!

Ohne Make-up würde ich dich küssen!

Ach Schätzchen, du hattest Recht, ich war so fertig nach der Probe.

Ich war noch bei Dobosh, dein Name soll an erster Stelle aufs Plakat.

Das hast du getan? Wie süß! Aber es ist mir ja gleichgültig.

Das meinte Dobosh auch, und wir haben's gelassen.

Liebes, du weißt, was ich für dich empfinde!

- Ich würde... Oh, Blumen! - Ja, hübsch, nicht?

- Von wem? - Sie kamen ohne Karte.

Schon wieder? Das ist jetzt der dritte Abend.

- Wie heißt er? - Das hat doch nichts mit mir zu tun.

Er ist sicher ein Theaternarr, ein Kunstfanatiker,

- der jeden Abend auf der Galerie sitzt. - Er hat kaum Geld für den Eintritt,

aber viele Blumen geerbt, die er loswerden will!

Dreimal nacheinander! Nicht mal Shakespeare hätte sich das angetan.

Aber du spielst doch den Hamlet.

- Das stimmt allerdings. - Herr Tura, Ihr Auftritt.

Maria, ich hab jetzt meine große Szene.

Josef, Liebster, ich schwöre, ich weiß nicht, wer es ist.

Ich danke dir.

Ich weiß es wirklich nicht, aber ich habe eine Vermutung.

- Sie meinen den jungen Flieger? - Ja, er ist wirklich jung.

Er sitzt wieder in der 2. Reihe und sieht so gut aus!

Ich liebe meinen Mann sehr, er ist wundervoll.

Nur oft so unvernünftig, regt sich über Lappalien auf.

Wie die Lappalie in der 2. Reihe.

Ich warte auf Antwort.

"Leutnant Stanislav Sobinski." Ich hatte Recht, der Flieger.

- Leidet er sehr? - Ja, er musste sein Schweigen brechen.

- Er konnte es nicht mehr ertragen. - Nein, das konnte er nicht.

- Der Arme. - Er ist noch ein Junge...

- Nein, nein! - Was will er von Ihnen?

Mich nur für eine Minute sehen. Natürlich lehne ich ab.

Obwohl man nicht grausam sein soll. Man darf Bewunderer nicht übersehen,

- sie bezahlen ja Eintritt. - Reden Sie nicht drum herum,

wenn Sie ihn sehen wollen, dann tun Sie's, solange er noch jung ist.

Das bin ich meinem Publikum wohl schuldig.

"Lieber Leutnant," ...er sieht so gut aus...

"Meine Zeit ist leider ausgefüllt, aber wenn Sie darauf bestehen,

kommen Sie in meine Garderobe wenn Hamlet seinen Monolog beginnt:

Sein oder Nichtsein." Wie findest du das, Anna?

Sicher.

O schwere Last!

Ich hör ihn kommen, ziehen wir uns zurück.

Sein oder Nichtsein...

Sein...

oder Nichtsein. Das ist...

Das ist... hier die Frage.

Ob's edler im Gemüt,

die Pfeil' und Schleudern des wütenden Geschicks erdulden,

oder, sich waffnend...

Danke, dass Sie mich empfangen.

Auf diesen Augenblick warte ich schon so lange!

- Nun sind Sie sicher enttäuscht. - Aber Frau Tura!

Setzen Sie sich doch.

Ihnen verdanke ich also diese schönen Blumen?

Ich hatte Sie mir anders vorgestellt, als einen älteren, würdigen Mann.

Ob es wohl richtig war, Sie hierher zu bitten?

Ich empfange nie Fremde hier.

Sie sind doch keine Fremde mehr, ich habe Sie in jedem Stück bewundert.

Ich weiß noch, wie lustig Sie als Kiki waren.

Ja, manche Leute hielten mich da für komisch.

Aber gar nicht komisch waren Sie als Lady Macbeth.

Danke.

Ich hatte richtig Angst vor Ihnen.

Vor mir? Ich tue keiner Fliege was zuleide.

Und einem Goldfisch auch nicht. Was macht der eigentlich?

- Wer? - Der Goldfisch.

- Welcher Goldfisch? - Der, an dem Sie so hängen.

- Ich lese all Ihre Interviews. - Ach ja, natürlich.

Und dann dieses Bild von Ihnen auf dem Gut, hinter dem Pflug.

- Wo war das? - In der Rundschau.

Nein, ich meine das Gut.

Nein, wir sprechen schon viel zu viel von mir. Erzählen Sie von sich.

Über mich? Da gibt's nicht viel zu sagen. Ich fliege einen Bomber.

- Das muss ja aufregend sein. - Ich wüsste nicht, weshalb.

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