The first 200 lines.
Es war einmal...
In einem fernen Königreich
lag ein kleines Dorf am Rand des Waldes.
Ich möcht'
In dem Dorf
mehr als alles andere
lebte ein junges Mädchen,
für mein Leben gern
mehr als Juwelen
ein sorgenfreier Jüngling
Ich möcht'
für mein Leben gern
und ein kinderloser Bäcker
Ich möcht'
mit seiner Frau.
Mehr als alles andere
mehr als Gold
Der König gibt ein Fest
Ich möcht' zum Fest
mehr als Reichtum
von der Kuh möcht' ich Milch
mehr als alles andere -ich möcht' ein Kind
Ich will ein Kind
Ich möcht' zum Fest
Ich möcht' Milch und Käse
Ich möcht'
Du willst zum Fest?
Die Eltern des Mädchens waren tot.
Du, Cinderella, zum Fest?
Du willst zum Fest?
Zum Fest zum Fest des Königs?
Sie lebte bei der Stiefmutter,
Zum Fest?
Die zwei eigene Töchter hatte.
Schau auf deine Nägel - Und dein Kleid
Du wirst ausgelacht - Trotzdem
Sie will zum Fest
und tanzen vor dem Prinz
Alle drei waren schön von Angesicht, aber garstig und schwarz von Herzen.
Der Jüngling hatte keinen Vater und seine Mutter...
Ich möcht'
sie war am Ende ihrer Weisheit.
Ich möcht 'nen Sohn, der nicht nur träumt
Ich wünscht", mein Haus wär' aufgeräumt
Ich möcht' Milch von meiner Kuh und Truhen voller Gold
Ich möcht' so mancherlei
Warum um Himmels willen bringst du die Kuh ins Haus?
Ich dachte, da ist es schön warm, und er gibt etwas Milch.
Es ist eine Sie.
Wie oft muss ich das noch sagen, nur eine Sie gibt Milch.
Es gab auch ein hungriges kleines Mädchen
mit einem roten Umhang.
Ich möcht'
nicht für mich für meine Oma im Wald
einen Laib Brot
bitte
Für meine arme, hungrige Oma im Wald
nur einen Laib Brot
bitte
Cinderella,
wenn du die Linsen aufsammelst
und rechtzeitig mit der Arbeit fertig bist, dann
darfst du mit zum Ball.
Kommt, Mädels.
Viel Erfolg.
Kommt liebe Vögel
kommt vom Dach und vom Bach
fliegt über Felder und Seen
Nein, drück, Freund
Pickt kleine Vögel, pickt in der Asche
pickt geschickt die Linsen aus der Asche
in den Topf
Volltreffer.
Was machst du?
Hör auf damit.
Hör mir gut zu.
Milchweiß muss zum Markt.
Nein, er ist die beste Kuh.
War, sie gibt seit Wochen keine Milch.
Wir haben kein Essen, kein Geld und müssen verkaufen.
Milchweiß ist mein bester Freund. - Schau sie an.
Wie ein Schlauch ist ihr Bauch
voll Fliegen ist sie auch
Steif und stumpf ist ihr Rumpf fahl und faul ist das Maul
Wozu eine Kuh besitzen
deren Zitzen nicht mehr spritzen
Niemand hat eine Kuh als Freund
Manchmal frage ich mich, was in deinem Kopf vorgeht.
Ab in den Wald, jetzt ist es Zeit gern geh ich nicht
Ab in den Wald, es wird Zeit ich muss meine Wanderung beginnen
Ab in den Wald und durch die Bäume denn sie wartet schon
in den Wald zu Großmutters Haus
Lass das.
In den Wald zu Großmutters Haus
Kennst du den Weg?
Der Weg ist klar
das Licht ist gut ich habe keine Angst
bin frohgemut
Im Wald sind nur Bäume Bäume sind nur Holz
Noch eins muss ich fragen habt ihr einen Korb zum Tragen?
Ja.
Ich nehme nicht an, dass du etwas davon kaufen willst.
Nicht trödeln, sonst verspätest du dich.
Lass aber Gebäck für Oma übrig.
Aber... - Lass sie doch.
Sie ist ein Dieb.
Ab in den Wald frohgemut der Weg ist klar, ich kenn ihn gut
Ab in den Wald, doch keiner weiß was mich dort erwartet
Ab in den Wald, ich bringe Brot Oma ist krank und in Not
Was mag das Schicksal mir geben vielleicht ist sie nicht mehr am Leben
Ab in den Wald
in den Wald zu Großmutters Haus und wieder zurück bei Tag
Cinderella.
Komm her.
Fliegt, Vögel
fliegt wieder da von
Wir warten.
Zurück aufs Dach, zum Bach zu den Feldern und...
Mach mir schnell die Haare, Cinderella Ziehst du das wirklich an?
Hier ist ein kleiner Riss, Cinderella Trag lieber einen Hut
Wie schön du bist -lch weiß.
Sie meint mich.
Mutter riet: Sei brav, Vater riet: Sei lieb Das war ihr Prinzip
Also sei brav, Cinderella lieb, Cinderella
brav, lieb, lieb, brav
Doch wozu lieb sein, wenn's keiner sieht
Bleib immer zuhaue' mach dir nichts draus, Cinderella
Sei nett, Cinderella brav, lieb, lieb, brav
Nicht so fest.
Trampel.
Wer mag das sein? - Wir haben kein Brot mehr.
Die Hexe von nebenan.
Wir haben kein Brot.
Ich will auch keins.
Was wollen Sie?
Darum geht es nicht. Es geht um das, was ihr wollt.
Im Bauch backt nichts, stimmt's?
Und das wird es auch nie.
Es sei denn,
ihr macht genau, was ich euch sage.
In drei Tagen erscheint ein zweiter Vollmond.
Nur dann kann der Fluch beendet werden.
Welcher Fluch?
Mein Fluch auf diesem Haus.
Wie meinen Sie das?
Vor langer Zeit,
du warst noch ein Baby,
brachte dein Vater seine junge Frau und dich in diese Hütte.
Sie waren ein nettes Paar,
aber keine netten Nachbarn.
Deine Mutter
war schwanger
und verspürte einen ungewöhnlichen Appetit.
Sie bewunderte meinen schönen Garten
und sagte zu deinem Vater,
sie wünsche sich
nichts sehnlicher auf der Welt als
Grünzeug alles, was grünt
Petersilie, Paprika, Kohl und Sellerie
Spargel, Kresse Löwenzahn und Lattich
Gut, ich hol's dir, sagte er zu ihr
Aber ich hatte ihn schon mal im Garten geschnappt
Er beraubte mich
kränkte mich
wütete im Bohnenkraut ritzte die Melonenhaut
vergriff sich an dem Rübling meinem Liebling
Ich hätte ihn sofort verwünschen sollen.
In einen Stein
oder Hund
oder Stuhl.
Doch ich ließ ihm den Rübling ich hatte ja genug
Gib zum Ausgleich, rief ich was ich mir erbitt'
Wenn dein Baby kommt dann her damit
und wir sind quitt
Ich habe einen Bruder?
Nein.
Aber eine Schwester.
Wo ist sie?
Sie gehört jetzt mir.
Du findest sie nie.
Zur Strafe für das, was dein Vater mir noch gestohlen hat.
Das kostete mich meine Jugend, meine Schönheit.
Meine Mutter warnte mich.
Ich würde zur Strafe hässlich, sollte ich eine von ihnen verlieren.
Wovon?
Bohnen
Spezielle Bohnen
Ich ließ ihn gehen ohne zu sehen, was er stahl
sah nur, wie er sprang auf die Mauer sich schwang
Dann Krach, Knall, ein Feuerball
Doch das ist eine andere Geschichte
Als dann das Baby kam wollt' ich es haben
Nimm sie nicht riefen sie erschreckt
Doch ich hab' sie genommen und gut versteckt
Dein Vater weinte, deine Mutter starb
Als Zusatz-Rache aus Freude an der Sache
sagte ich das war bloß die erste Qual
und ich verfluchte sie
Und dich auch.
Dein Familien-Stammbaum sollte immer
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