The Go-Go's

The Go-Go's

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The Go Gos 2020 1080p BluRay X264-TREBLE GER
A Commentary by jupit0r

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x264
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Published on: 2021-09-04
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The first 200 lines.

Wir sind die erste reine Girlband, die ihre eigenen Songs schreibt,

selber die Instrumente spielt und wirklich erfolgreich ist.

Das ist für euch, weil ihr so nett seid.

Die Leute denken automatisch,

dass wir gecastet wurden,

aber wir haben uns selbst gefunden.

Wir kamen auf die Bühne

und waren eine Gruppe Frauen, die richtig Gas gaben.

Das war toll.

Eine aus einer Millionen Bands schafft das, was wir schafften.

Amerika wusste, wer die Go-Go's waren.

Das sind die Go-Go's.

Charlotte Caffey, Gina Schock,

Jane Wiedlin, Kathy Valentine

und Belinda Carlisle.

Die beste Girlband aller Zeiten, die Go-Go's.

Die Go-Go's!

DIE GO-GO'S FRAUEN GANZ OBEN

Wir machten Riesenschritte, liebten, was wir machten

und in diesem Moment zu sein, war einfach, wow!

Ich konnte nicht einfach so die Straße entlanggehen.

So bekannt waren die Go-Go's.

Im Laufe eines Jahres

spielten wir zuerst in Kellerbars und dann im Madison Square Garden.

Ich war ganz oben. Wir hatten es geschafft.

DIE GO-GO'S

Ohne die Punk-Rock-Szene in Los Angeles

hätte es die Go-Go's nie gegeben.

Hier sind sie! Von Hollywood, die Go-Go's!

Ich habe ein Problem mit dem Monitor.

Ich höre Pieptöne. Entschuldigt.

Damals gab es 50 Gruppen in der Punkszene von L.A.

FRONTSÄNGERIN

Die Musik machte man selber und je schlechter, desto cooler war man,

und jeder machte, was er wollte.

Die totale Freiheit.

Man wollte Gefühle, Wut und Zorn spüren.

ERSTE SCHLAGZEUGERIN

Und das musste man ausdrücken. Je rauer, desto besser.

Ich war ein richtiger Punk, das war meine Identität.

ERSTE BASSGITARRISTIN

Teil der Go-Go's zu sein, bedeutete, mehr in der Szene zu sein,

mit all seinen Freunden. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl.

Ich war eine Außenseiterin, weil ich nicht offen den Punkrock lebte.

LEADGITARRISTIN, KEYBOARDERIN

Man sieht es mir nicht an,

ich sehe unauffällig aus, habe aber einen verdrehten Geist.

Wir hassten die Gesellschaft und unsere Eltern...

RHYTHMUSGITARRISTIN

aber unterstützten einander.

Jeder war willkommen, Ausgestoßene, Nerds, Homosexuelle, Heterosexuelle,

Farbige, Frauen. Jeder durfte kommen.

Für mich war das ein toller Ort,

denn ich fühlte mich nie dazugehörig.

Ich schien immer glücklich zu sein

und das kann ich auch.

Aber da ist etwas in mir, das immer da ist, wie...

Ich war schon immer depressiv.

Mit 15 wollte ich mich umbringen.

Etwa zu der gleichen Zeit las ich die Women's Wear Daily

und darin sah ich Fotos der Londoner Punkszene.

Das hat mich sofort angesprochen. Genau das wollte ich.

Ich fing an, meine eigenen Punkklamotten zu machen

und an einem Wochenende war ich in einem Laden am Sunset Strip,

der sich Granny Takes a Trip nannte,

und dort traf ich auf Pleasant Gehman.

PUNKDICHTERIN

Da kam ein kleines Mädchen mit großen Augen herein.

Sie sah aus wie eine Animefigur.

Sie hatte ein T-Shirt mit zwei Reißverschlüssen über den Brüsten an,

und wenn man die öffnete,

konnte man ihren BH oder die nackten Brüste sehen.

TAG-DER-ARBEIT-PARTY ABENDS!

Sie erzählte von der Szene in Hollywood, einer Punkszene,

und sie gab mir einen Flyer von einem Club namens Masque.

In der Punkszene war so viel Energie und Wut.

Da ich immer versucht hatte, diese negativen Gefühle zu unterdrücken,

war der Selbstmordversuch der Moment, an dem sie raus wollten,

und als ich Punkrockerin wurde,

war es ein guter Weg, das alles herauszulassen.

Wenn die Leute mich sahen, wechselten sie die Straßenseite.

Ich fühlte mich zum ersten Mal stark.

Als ob ich mein Zuhause gefunden hätte.

Die Punkszene gab mir ein Ventil, um alles herauszulassen

und der Mensch zu sein, für den ich mich hielt.

Ich war die Älteste von sieben Kindern.

Mein Vater verließ uns, als ich fünf war.

Mein Stiefvater war sehr streng,

ein richtiger Zuchtmeister.

Wir hatten kein Geld.

In der Schule hatte ich immer das Gefühl,

dass ich versuchte, jemand zu sein,

der ich nicht war.

Ich war eine gute Schülerin und Cheerleaderin.

Hat jemand eine Zigarette?

Aber dann entdeckte ich die Punkszene

und das eröffnete mir eine völlig neue Welt.

Jeder in der Punkszene von L.A...

Es war, als gäbe es unsichtbare Zeichen,

die von dort versendet wurden, wie:

"Heute Abend musst du in diesen Club."

Die Sex Pistole spielten im Winterland in San Francisco

und ganz L.A. fuhr hin.

Wie eine religiöse Pilgerreise.

Sie waren die Könige der echten Punkszene.

Die Sex Pistole legten einen schwachen Auftritt hin,

der überhaupt nicht fesselnd war.

Am Ende der Show sagte Johnny Rotten

seine berühmten Worte.

Jemals das Gefühl gehabt, betrogen worden zu sein?

Gute Nacht!

Es war so ein Gefühl von:

"Diese Typen waren unsere Helden und sie sind einfach schlecht."

Ich hatte das Gefühl, dass die erste Punkwelle vorbei war.

Es war an der Zeit, dass jemand Neues kommt.

An dem Wochenende traf ich Margot,

und wir redeten darüber, eine Band zu gründen,

eine Girlband.

Jeder war in einer Band.

In einer Band zu sein, war cool.

Und wir waren so ziemlich die Einzigen,

die nicht in einer Band waren, also wollten wir das ändern.

Ich traf Elissa.

Sie war die Cousine von einer High-Scheel-Freundin.

Margot traf dann Belinda.

Die Punkszene war so klein, dass wir uns alle flüchtig kannten.

Wir dachten an Bands wie The Shirelles

und The Shangri-Las, und es war aufregend,

wir dachten, wir könnten die neue Version von ihnen sein.

Aber wir werden die Instrumente selber spielen.

Mit einem kleinen Problem?

Dass wir nicht wussten, wie man sie spielt.

Ich wollte Bass spielen

und wusste, ich müsste es mir selber beibringen.

Ich hatte kein Schlagzeug und musste eines finden.

Ich hatte ein paar Stunden Unterricht in Folk-Gitarre,

als ich 12 war, also spiele ich die Gitarre.

Ich war sicher, dass ich singen kann.

Ich dachte, ich klinge wie Julie Andrews. Aber...

Wir wussten nicht, was wir taten.

In der Punkszene war es so:

"Du weißt nicht, was du tust? Gut, dann mach es."

Wir überlegten uns verschiedene Namen,

aber nichts klang richtig.

Vielleicht die Misfits?

Denn so fühlten wir uns damals.

Zu der Zeit brachten The Kinks das Album Misfit heraus.

Wir dachten: "Jeder denkt, wir hätten den Namen von ihnen gestohlen."

The Go-Go's schien, zu uns zu passen.

Unsere erste Show war im Masque.

JUNI - GO-GO'S

Jeder war aufgeregt, als die Go-Go's im Masque spielten.

Sie hatten drei Lieder und zwei davon waren dieselben.

Wir kannten nur diese Lieder,

also war es kein Problem, eine Setlist zu haben.

Wir brauchten keine.

Es gab ein Lied über Robert Hilburn,

der ein bekannter Musikkritiker bei der LA Times war.

VON ROBERT HILBURN

Du hältst dich wohl für schlau

Wir wissen's besser Du bist 'ne Langweilersau

New Wave-Musik verkauft sich gut Sag schon, Bob, ist Punk Kunst?

Entweder lachten die Leute oder sie waren extrem beschämt.

Es war fürchterlich.

Ich war nicht wirklich davon eingeschüchtert,

dass wir zu Beginn so schrecklich waren.

Darum ging es,

man konnte fürchterlich klingen und trotzdem Musik machen.

Ich denke, im tiefsten Inneren

wussten wir, dass wir etwas Besonderes hatten,

aber wir brauchten jemanden, der wusste, wie man es richtigmacht.

Wir stecken als erstes den Verstärker ein.

Solche Sachen.

Als ich sehr jung war, in der ersten und zweiten Klasse,

hatte ich eine Platte von Elvis Presley

und von Johann Strauss den Walzer "An der schönen blauen Donau".

Ich hörte sie beide, zuerst die eine, tanzte dazu,

dann die andere, tanzte Walzer.

Ich fing mit dem Klavierspielen an, als ich vier war.

In jungen Jahren war ich von der Musik ergriffen.

Ich hatte ein gutes Gehör dafür.

Am Immaculate Heart College studierte ich klassisches Klavier.

Es war toll, aber es gab da eine hochnäsige Haltung,

und manche sagten: "Wer bist du?"

Ich fing an, zu Punkrock-Shows zu gehen.

Die Punkbands öffneten mir die Augen, denn jede Musiktheorie

wurde komplett über Bord geworfen.

Nach dem Collage

gründeten mein bester Freund Joe Ramirez und ich eine Band.

Wir nannten sie The Eyes.

Es war so befreiend, einfach den Verstärker aufzudrehen,

alles zu zerschlagen, und man war frei.

Red nicht mit mir, sieh mich nicht an Red nicht mit mir

Das ist eine Feministenhymne für Frauen meiner Generation.

Margot und ich waren bei einer Eyes-Show und dachten: "Charlotte!"

Sie war perfekt.

Ich war Backetage und da kamen diese zwei Paar Beine auf mich zu.

Eins mit hohen Hacken, zerrissener Strumpfhose und einem Müllsack.

Das war Belinda.

Sie sagte: "Hi, Charlotte,

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