Crimson Peak

Crimson Peak

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Crimson Peak 2015 German DTS DL 1080p BluRay x264-EXQUiSiTE
Crimson Peak 2015 German DTS DL 720p BluRay x264-EXQUiSiTE
Crimson Peak German 2015 AC3 BDRiP x264-EXQUiSiTE
A Commentary by damaja
OCR, Rechtschreibung geprüft

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720p
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Published on: 2016-02-11
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The first 200 lines.

Geister gibt es wirklich.

Das weiß ich mit Sicherheit.

Den ersten Geist sah ich, als ich zehn Jahre alt war.

Den Geist meiner Mutter.

Die schwarze Cholera hatte sie geholt.

Vater bestellte einen geschlossenen Sarg und ließ mich nicht hineinsehen.

Es gab keinen Abschiedskuss.

Kein Lebwohl.

"Und der Herr sagte zu mir..."

Keine letzten Worte.

"...nimm deinen Platz ein neben mir..."

Das heißt

bis sie eines Nachts zurückkam.

Mein Kind.

Wenn die Zeit kommt,

hüte dich vor Crimson Peak.

Es sollten Jahre vergehen, bis ich wieder eine solche Stimme hörte

oder ihre verzweifelte Warnung verstand.

Eine Warnung von jenseits der Zeit,

die ich erst verstand,

als es bereits zu spät war.

Gerstenmet und Ale! Süß und bitter!

BUFFALO, NEW YORK 14 JAHRE SPÄTER

Gerstenmet und Ale!

Einen Apfel, Sir?

Frisch aus dem Ofen!

Edith!

- Alan. Wann bist du zurückgekommen? - Vor zwei Wochen.

Ich dachte, Eunice hätte es erzählt.

Nein, ich wusste es nicht.

Sie hat in London eine Eroberung gemacht.

Was tust du hier?

Ich richte oben meine Praxis ein.

Ich treffe Ogilvie um 10 Uhr, um ihm mein Manuskript zu zeigen.

Du weißt schon, dass es erst 9 Uhr ist.

Ja, aber ich konnte nicht länger warten.

Ich will noch Korrekturen vornehmen.

Wenn du Zeit hast, komm mich besuchen.

Wir lernten ihn im British Museum kennen,

als wir letzten Herbst Alan besuchten.

- Mutter. - Ihr werdet nicht fassen, wie gut er aussieht.

Er reiste mit seiner Schwester über das Meer, um Eunice zu sehen.

Mutter, er ist geschäftlich hier.

Er scheint ein Baronet zu sein.

Was ist ein Baronet?

Eine Art Aristokrat.

Ein Mann, der vorn Land lebt, das andere für ihn bearbeiten.

Ein Parasit mit einem Titel.

Dieser Parasit ist bezaubernd und ein großartiger Tänzer.

Aber das interessiert Sie ja nicht, Edith,

unsere junge Jane Austen?

Starb diese nicht als alte Jungfer?

Mutter, bitte.

Schon gut. Wissen Sie, Mrs. McMichael,

ich wäre lieber Mary Shelley.

Die starb als Witwe.

Alan.

Miss Cushing. Sie sind zu früh.

Nur ein bisschen.

Eine Geistergeschichte.

Ihr Vater sagte nichts von einer Geistergeschichte.

Es ist keine.

Nur eine Geschichte, in der ein Geist vorkommt.

Der Geist ist nur eine Metapher.

Eine Metapher?

Für die Vergangenheit.

Reizende Handschrift. Ein selbstbewusster Schwung.

Miss Cushing,

darf ich Ihnen einen Rat geben?

Er sagte, es fehlt eine Liebesgeschichte.

Ist das zu fassen?

Ogilvie ist altmodisch.

Er sagte das nur, weil ich eine Frau bin.

Jeder verliebt sich mal. Auch Frauen.

Ich will keine Liebesgeschichte schreiben.

Ich wollte dir das zur Feier des Tages schenken.

Ich bin Bauunternehmer.

Wenn ich mich mit etwas auskenne,

dann mit der Bedeutung des richtigen Werkzeugs.

Er ist wunderschön.

Aber ich hatte gehofft, ich könnte sie

in deinem Büro tippen.

Tippen?

Ich will sie beim Atlantic Monthly einreichen,

aber meine Handschrift ist zu feminin.

Sie verrät mich.

Ohne jeden Zweifel.

Aber Sie müssen doch würdigen,

wie sich die Form in der Gestaltung der Uhr wiederfindet.

Ich werde den ganzen Tag brauchen,

aber es wird schön aussehen, oder?

Ja.

Guten Morgen, Miss.

Verzeihen Sie die Störung.

Ich bin mit Mr. Carter Everett Cushing verabredet.

Meine Güte, mit dem großen Mann persönlich.

Ich fürchte, ja.

"Sir Thomas Sharpe, Baronet."

- Er wird gleich da sein. - Danke.

Sie sind doch nicht zu spät?

Das hasst er.

Ganz und gar nicht. Ich bin etwas zu früh.

Das hasst er leider auch.

Ich möchte nicht neugierig sein,

aber das ist ein literarisches Werk, oder?

- Ja. - Für wen transkribieren Sie das?

Es wird morgen nach New York zum Atlantic Monthly geschickt.

Wer das auch geschrieben hat,

es ist gut, finden Sie nicht?

- Wirklich? - Es hat meine Aufmerksamkeit erregt.

Ich habe es geschrieben.

Es ist von mir.

Geister?

Die Geister sind nur eine Metapher...

Sie haben mich schon immer fasziniert.

Wissen Sie, wo ich herkomme,

da nimmt man Geister ernst.

Sir Thomas Sharpe.

Willkommen in unserer Stadt.

Es ist mir ein Vergnügen, Sir.

Meine Tochter Edith kennen Sie bereits.

Die Sharpe-Tongruben

liefern seit 1796 reinste dunkelrote Tonerde an den Königshof.

In ihrer flüssigen Form

ist sie so reich an Erz und so verformbar,

dass daraus die stärksten Backsteine werden.

Durch exzessive Förderung über 20 Jahre

sind die meisten unserer Stollen eingestürzt.

Dies ist eine von mir entworfene Tonfördermaschine.

Sie transportiert den Ton nach oben,

während sie gräbt.

Ich habe keinerlei Zweifel,

dass sie die Tonförderung revolutionieren wird.

Stellen Sie es bitte aus.

Haben Sie sie getestet? Im großen Stil?

Noch nicht, Sir. Wir stehen kurz davor und hoffen...

Also haben Sie ein Spielzeug und große Worte.

Mr. Cushing, ich...

Sie haben bereits erfolglos versucht,

Kapital in London,

Edinburgh

und Mailand aufzutreiben. - Das ist richtig.

Und jetzt sind Sie hier.

Ebenfalls richtig, Sir.

Die Männer an diesem Tisch,

wir alle

sind durch ehrliche, harte Arbeit aufgestiegen.

Nun ja, vielleicht nicht alle. Mr. Ferguson ist Anwalt.

Aber er kann nichts dafür.

Ich fing als Stahlbauer an,

errichtete Gebäude, bevor ich welche besitzen konnte.

Meine Hände.

Fühlen Sie.

Rau.

Sie spiegeln wider, wer ich bin.

Und Sie, Sir,

als ich Ihre Hand schüttelte...

Sie haben die weichste Hand, die ich je schüttelte.

In Amerika vertrauen wir auf Leistung, nicht auf Geburtsrecht.

So haben wir dieses Land aufgebaut.

Ich bin mit allem hier, was ich habe, Sir.

Ein Name, ein Stück Land

und der Wille, etwas hervorzubringen.

Ich verdiene es, dass Sie mir Ihre Zeit opfern

und die Chance geben, Ihnen zu beweisen,

dass mein Wille

mindestens so stark ist wie der Ihre.

Ich brauche ein Korsett.

Nein, du siehst sehr gut aus.

Wirklich?

Ja, junger Mann.

Ich wünschte, du würdest mich heute Abend begleiten.

Mrs. McMichael hat keinen Aufwand gescheut.

Der kleine Lord wird auch da sein.

Du meinst Thomas Sharpe?

Sir Thomas Sharpe, Baronet.

Er hat offenbar ein Auge auf Eunice geworfen.

Du hast uns beobachtet.

War sein Vorschlag so ungeheuerlich,

dass er eine so schroffe Antwort verdiente?

Nicht sein Vorschlag war das Problem,

sondern er.

Er hat etwas an sich, das ich nicht mag.

Ich weiß nicht, was.

Ich mag es nicht, wenn ich etwas nicht weiß.

Ich sah einen Träumer im Angesicht der Niederlage.

Hast du seinen Anzug gesehen?

Er war gut geschneidert, aber mindestens zehn Jahre alt.

Du hast mehr gesehen als ich.

Seine Schuhe waren handgearbeitet, aber aufgetragen.

Das ist der junge Dr. McMichael.

Er holt mich mit seinem neuen Automobil ab.

Sieh es dir an und begrüße ihn.

Er hat gerade seine neue Praxis eröffnet.

Er mochte dich immer sehr gern.

Ich weiß, Vater.

Guten Abend, Marie.

Guten Abend, Dr. McMichael.

Guten Abend, Mr. Cushing.

Alan.

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