The first 200 lines.
Hallo auch.
-Hi‚ Wes. -Hier ist Wes Bell, der Regisseur des Films.
Hi‚ ich bin T.S. Nowlin‚ Drehbuch-Koautor des Films.
-Danke‚ das du hier bist, Mann. -Danke.
Ich bat T.S., herzukommen‚ damit ich nicht ganz alleine hier sitzen
und über den Film reden muss.
Jetzt wo wir hier sitzen, verstehe ich es.
-Man fühlt sich wie ein Irrer. -Ja.
Man sitzt mit einem kleinen Kopfhörer auf einem Stuhl.
Das war... Als ich das Buch zum ersten Mal las,
sah ich diese Szene und den Anfang des Films sofort vor mir,
praktisch komplett dunkel und mit dem Ton, der übrigens sehr gut ist.
Und dann diese ganze Lift-Sache.
Und die Idee, es zu beschleunigen, hatte ich etwas später,
weil die Herausforderung für mich war:
"Wie zeigt man jemanden im Dunkeln?"
Ich wollte es nicht auf die Toneffekt- Tour machen.
-Aber. .. -Stockdunkel.
Ja. Aber dass er immer schneller wird,
die Idee hatte ich während der Prävisualisierung der Szene.
Ziemlich bald, nachdem ich den Job bekam,
war das Erste, das ich machte, dieser kleine Lift im Computer,
die Lichter und alles, es ist sehr nah an dem hier dran,
die gleichen Winkel und so.
Und ich machte diese verrückte kleine Szene,
schlug sie dem Studio vor und zeigte ihnen, wie ich es machen
und wie ich den Film beginnen wollte.
Das hat Spaß gemacht. Das war cool.
Ich erinnere mich an die verschiedenen Drehbuchversionen.
Diese Szene änderte sich eigentlich nie.
-Ich glaube nicht... -Ja.
-Dieses Schwein war meine Geißel. -Schwein.
WCKD
Ich fand, das sei eine coole Art, den Film zu beginnen,
wenn man nicht... Man ist mit dem Jungen im Lift.
Du transportierst das Publikum da hin, wir sind nicht im Film.
Wir erleben dieses verrückte Abenteuer mit ihm.
Das war cool.
Noch eine Einstellung, die direkt wie in der Prävisualisierung
umgesetzt wurde.
Das war cool. Mir gefiel immer, wie Gally hinuntersprang.
Ursprünglich war an der Szene auch mehr dran.
Es gab Leute, die um sie herumsprangen
und sich um ihn herum bewegen,
um eine Art energetischen Wirbel zu schaffen.
-Stimmt. -Ich weiß noch, wie Wyck sagte:
"Das wirst du nicht benutzen."
Und ich sagte: "Doch, natürlich."
Und dann haben wir es gleich zu Beginn rausgeschnitten.
Schnitten darauf, wie Gally runterspringt.
Wyck hatte wie immer recht.
Ja, es gibt nur eine coole Einstellung, die mir im Film fehlt.
Die war echt toll. Wir hatten dieses schnelle Kamera-Golfi/vagen-Ding,
neben dem Thomas herrannte.
Es war einfach eine tolle Szene. Sie hat einfach nicht funktioniert.
Es ist lustig, wie diese ganze Szene einfach...
Sie war am Ende ziemlich genau so, wie wir sie uns vorgestellt hatten.
Das ist eine interessante Einführung in die Welt.
In dieser Art Film,
in denen normale Figuren besonderen Situationen ausgesetzt sind,
beginnt man sonst mit dem Status Quo, dem Leben in einer Welt,
das man wiedererkennt, und dann ändert sich alles,
und man wird an diesen bizarren Ort versetzt, und wir beginnen gleich da.
Wir beginnen mit "Wo sind wir? Was ist hier los?"
So wird es zu einem Erlebnis.
-Ja. -Und der Titel war nicht immer hier.
Irgendwie vermisse ich das immer noch.
Früher gingen wir von ihm auf die Rundumsicht, die Wände,
und dann direkt hierzu über.
-Richtig. -Wir machen einen großen Zeitsprung.
Bei den Screenings zeigte sich, dass das dem Publikum
keine Zeit lässt, Atem zu holen.
-Es ging um den Rhythmus. -Ja.
-Der Titel half dabei. -Der war auch im Drehbuch.
Ich glaube, der Titel war immer da.
Die Ziege machte das wirklich, und es war lustig.
Ja, das war ein Zufall.
Er sagte nicht, dass das der 20. Take war
und er darauf wartete, dass sie endlich darauf springt.
Ja. Diese Szene hat immer irgendwie so funktioniert, wie wir uns vorstellten.
Das wird später klarer, mit der Tour, die sich gegen Ende herauskristallisiert.
Ja, ich wollte dieses coole Seilrutschen, Hochjagen
und große Dinge, die zu teuer waren.
Es dauert drei Stunden, so etwas zu drehen,
und wir hatten drei Stunden für die ganze Szene, nicht nur für einen Gag.
Der Film wurde also in schätzungsweise acht Wochen gedreht?
-42 Drehtage. -Ja, 42 Drehtage.
-Ja, und das... -Sogar jetzt noch klingt es verrückt,
wenn ich es laut sage.
-42 Drehtage. -Ja, das ist schnell.
Es ist eine Art Guerilla-Drehstil.
Ich liebe diese Einstellung von Dylan hier, wie er nach oben schaut.
Und sagt: "Was ist das für ein Ort?"
Im Trailer kommt das ständig.
Aber schau. Die Einstellung sieht toll aus.
Es ging darum, herauszufinden...
Unseren Thomas zu finden war eine Art...
Er betritt die Welt als verängstigter Junge und verlässt sie als Mann.
-Darum ging es uns hier. -Richtig.
Ja, schau dir die Einstellung an.
Dylan ist gut. Er leistete gute Arbeit.
Ich weiß noch, wie ich anfangs mit ihm sprach,
als er für den ersten Akt in Baton Rouge war:
"Du spielst diese Figur.
"Du spielst den Helden, aber im erste Akt ist er nicht heroisch.
"Er hat Angst, weißt du. Er hat viele Fragen."
Und er hat es gut hingekriegt.
Man kann sofort mit ihm mitfühlen.
Ja, es ist interessant. Der ganze Film ist eine Art...
Ein Ritt.
Es ist eine Erfahrung, und wir...
Man wird hier nicht mit viel Exposition vollgestopft.
Wir haben etwas Exposition, um die Regeln der Welt zu erklären.
Aber auf eine Art, welche das Geheimnis bewahrt, wer den Ort gebaut hat,
wer diese Kinder sind, woher sie kommen.
Was in den Wänden ist. Die Exposition gibt uns ein paar Informationen,
aber solche, die weitere Fragen aufwerfen...
So ist es immer am besten.
Ja, es ist interessant. Und Newt war einfach toll.
Ich meine, Thomas Brodie-Sangster ist...
Alle Schauspieler waren einfach fantastisch.
Ich hatte echt Glück mit ihnen.
Man sieht die Herausforderung mit der Lichtung.
Das hätte leicht außer Kontrolle geraten können,
weil jede Einstellung diese Wände braucht.
Man muss daran denken, dass diese Kinder dort gefangen sind,
und nicht nur in einem offenen Feld, was es tatsächlich war.
Ich hab leider nicht viel Zeit.
Wir wählten Einstellungen aus, und zum Glück...
Anfangs wählten wir den Ort, weil er von Bäumen gesäumt ist,
damit wir es verstecken konnten, wie wir es hier mit den Bäumen machten.
Ich schätze, das kleine Baumhaus fügte ich aus dem Buch dazu.
Ich dachte, das würde dir gefallen.
Das ist die Der Schweizerische Robinson-Sache.
Ja, das war Teil deiner großen Designentscheidungen,
dass die Welt sich von Hand gemacht anfühlt,
als ob die Jungs sie gebaut hätten.
Ja, es war anders als im Buch. Da gab es ein Haus.
Es gab eine Dusche und normale Dinge und...
Ich fand es cooler, es quasi als Prüfung zu machen.
Man muss lernen, alleine zu überleben,
ohne dass man Unterstützung bekommt.
Ich dachte, das seien coole Strukturen...
Es ist auch Teil der Wunscherfüllung, Teil der Prämisse,
dass es die eigene Welt ist, dass man autark ist,
seine eigenen Regeln aufstellt und nach ihnen lebt und...
-Stimmt. -Und das hat auch eine dunkle Seite.
Stimmt. Ja, das ist interessant.
Und das Wichtigste:
Ja, davon gab es auch noch mehr.
Wir hatten Aufnahmen, in denen wir Frypan und Winston treffen und...
Der Kommentar war, dass es zu leichtlebig war,
und wir wollten eher auf das unheimliche Material eingehen, und ich...
Der Anfang zieht sich etwas, aber auf gute Weise,
denn gegen Ende geht alles so schnell.
Ich mag diese langsamen Einführungen in die Welt.
Wir hatten eine große Kranfahrt, welche das kleine Dorf zeigt,
das in der Lichtung aufgebaut wurde, das schnitten wir raus.
Aber das war eine coole, kleine Welt. Ich nenne sie die Original-Lichter.
Die Bauleute lebten praktisch da draußen,
wochenlang, und bauten den Ort,
gaben ihm ihre persönliche Note und jede kleine Hütte
gehört jemand anderem, so in der Art.
Es macht Spaß.
-Ich liebe diese Einstellung. -Cool. Ja.
Praktisch ein winziges Stück, das gebaut wurde, und wir...
Dann kam Method und machte diese coole Szene daraus.
Erst Eric, dann Sue, unsere VFX-Leiter.
Erinnerst du dich an den Original-Gag?
Als Minho und die Läufer zurückkehren,
lassen wir alle auf der Lichtung ihre Rückkehr verkünden.
-Es wird weitergesagt. -"Ben und Minho sind zurück!"
-Es läuft einfach durch. -"Minho!"
Wir schnitten es raus, weil es zeitlich nicht passte.
-Ja, ja. -Es war eine coole Idee.
Damit das funktioniert, muss es sich anfühlen wie...
Es ist so leer. Es muss sich lebendiger anfühlen.
Sobald wir diesen Ort fanden, war die Idee erledigt,
aber diese kleine Insel von Bäumen war so cool.
Als wir den Drehort zum ersten Mal sahen,
war es noch Winter, die Bäume waren also nicht grün,
und es brauchte Vertrauen, zu hoffen, dass sie grün würden.
Noch eine dieser Szenen, bei denen ich...
Ich hatte schon früh eine genaue Vorstellung, wie sie aussehen würde.
Mir gefällt, wie der Verlauf bis zu dieser Szene
all diese Figuren auf organische Weise einführt,
als Alby ihn rumführt und den Stellvertreter vorstellt.
Dann wird man praktisch Chuck überlassen.
Ich glaube, wir sagen sonst nirgends im Film explizit,
dass Chuck direkt vor Thomas hinaufkam.
Es gab eine rausgeschnittene Szene, aber...
Ein kleines lntro für Chuck, oder?
"Er war der Letzte, der ankam, darum kümmert er sich um dich."
Man merkt es, wenn Ben sagt: "Wie ist es, befördert zu werden?"
Als er vorbeirennt.
Darauf verwies diese Zeile.
Eine Idee, die es nicht wieder in den Film schaffte.
Trotzdem hält Gally ihn hier an,
und am Ende dieser Sequenz,
wenn dieses Tor sich zum ersten Mal schließt,
No comments yet. Be the first to leave one.