The first 200 lines.
SOMMER
Das wird unser bester Ketchup, Katie.
- Zu süß. - Mr. Smith mag ihn süß.
Alle Männer sind Süßmäuler. Zu süß, Mrs. Smith.
Hallo.
- Etwas fade. - Nachwürzen
kann man immer noch. Das kam per Post für dich.
- Hast du alles bekommen? - Alles.
Der Studienführer aus Princeton. Darauf habe ich gewartet.
Mama, du hättest mitkommen sollen.
Als hätte ich nichts anderes zu tun.
- Mach den Boden nicht schmutzig. - Nein.
- Ich bin sofort draußen, Agnes. - Ist gut, Großpapa.
Das war ein schöner Ausflug.
Tschüss, Esther. Bis später.
Es war heiß auf dem Tennisplatz.
Viel zu heiß. Denk ans Haarewaschen.
Sobald Rose mit dem Shampoo aus der Stadt zurück ist.
- Zu sauer? - Das habe ich auch zu Katie gesagt.
Würdest du das tun?
Wäre es tragisch, das Dinner heute eine Stunde früher zu servieren?
Mr. Smith isst im Sommer ungern früh.
Wer früh isst, dem bleibt mehr Zeit zum Verdauen.
Außerdem muss ich um 19 Uhr bei meiner Schwester sein.
- Gibt es Probleme? - Ja, mit ihrem Gatten,
Männer eben.
Meinetwegen, aber Sie müssen Mr. Smith fragen.
Er wird nichts dagegen haben, heute ist Cornedbeef-Abend.
- Hat es geklappt, Katie? - Ja, aber ich musste lügen.
- Nur eine Notlüge. - Lüge ist Lüge.
Not hin, Not her. Ist es zu viel verlangt, zu erfahren...
Warum musste ich dieses Mal lügen? Warum wird das Dinner vorgezogen?
- Rose... - Beschuldige nicht deine Schwester.
Beschuldigen? Aber es ist ihretwegen. Du weißt doch Bescheid.
Warren schreibt ihr seit 6 Monaten,
ohne die leiseste Andeutung eines Heiratsantrags.
Was hat das mit dem Vorziehen des Dinners zu tun?
Rose erwartet um 18:30 Uhr ein Ferngespräch von Warren Sheffield.
- Ein Ferngespräch? - Aus New York.
Vor der ganzen Familie wird sie sich nicht trauen,
ihm einen Antrag zu entlocken.
Sollte es bedauerlicherweise Warren Sheffield sein.
Ich würde keinen Antrag über so einen Apparat akzeptieren.
Das dürfen wir nicht so eng sehen. Wir lieben Rose zwar,
aber Tatsache ist,
- nun, dass sie nicht jünger wird. - Hallo Rose.
Da kommt ja die arme, alte Jungfer.
Esther. Esther! Er steht da draußen.
- John Truett? - Auf der Veranda.
Wir haben alles Recht der Welt,
auf unserer eigenen Veranda zu sitzen.
- Was für ein schöner Tag, Esther! - Himmlisch, Rose. Einfach himmlisch!
Der ist aber nicht sehr umgänglich.
Er wohnt seit 3 Wochen hier. Da wird er sich nicht gleich auf dich stürzen.
Du hast Recht. Außerdem wäre eine 1. Begegnung über den Gartenzaun
zu gewöhnlich. Ich möchte ihm nicht nur vorgestellt werden.
Es soll außergewöhnlich und wunderbar sein,
einfach unvergesslich.
Ich werde George bitten, ihn zu Lons Abschiedsparty mitzubringen.
Würdest du das tun?
Rose. Esther. Das Wasser ist heiß.
Ihr solltet Haare waschen. Wir essen zeitiger.
Ist gut, Mutter. Warum essen wir zeitiger?
Du willst bestimmt nicht, dass die Familie Zeuge des Heiratsantrags wird.
Antrag? Wie kommst du darauf, dass Warren mir einen Antrag machen wird?
Warum sonst sollte er dich aus so weiter Ferne anrufen?
- Weißt du, was das kostet? - Ich weiß gar nicht, ob ich es will.
Wenn du in mein Alter kommst,
wirst auch du herausfinden, dass es Wichtigeres gibt als Männer.
Zu süß?
Zu sauer?
- Zu dickflüssig. - Großpapa!
Katie, wo ist meine Katze?
Sie war im Weg, ich habe sie die Kellertreppe hinuntergeschubst.
Ihre Knochen haben laut geknackt!
Wenn sie tot ist, bringe ich dich um.
Ich werde dich im Schlaf erdolchen und von Wildpferden
- in Stücke reißen lassen. - Wie schrecklich! Da ist die Katze.
- Arme Lady Babbie. - Lauf nicht weg. Wir essen früh.
Ich kriege erst Hunger, wenn es dunkel ist.
Um 17:30 Uhr wird gegessen. Verbinde dir die Augen.
Um 18:30 Uhr muss das Esszimmer frei sein.
Warren Sheffield wird Rose aus New York anrufen.
Rose, ich würde noch nicht Ja sagen.
- Schließlich... - Große Güte!
Wir kennen weder ihn noch seine Familie.
Mir scheint,
als herrsche hier wegen eines Anrufs Sturm im Wasserglas.
Außerdem bist du viel zu jung. Dein Vater wird das kaum erlauben.
Wenn ich weiter für Ihre Töchter lüge, will ich mehr Geld.
Kein Wort zu Papa. Er zieht die Mädchen wegen ihrer Verehrer auf.
- Dann wissen es alle, außer Papa? - So sollte es auch sein.
Es reicht schon, dass er für uns hart arbeiten muss.
Er kann nicht alles haben.
Wo steckt eigentlich Tootie?
- Kam Tootie nicht mit dir nach Hause? - Nein, Mama.
Ach so, sie hilft dem Eisverkäufer.
DONOVANS EIS
Wer bekommt als Nächster Eis, Mr. Neely?
Mr. Neely!
- Wer ist nun dran, Mr. Neely? - Niemand, Tootie.
Robin vergisst immer, dass Mrs. Wilkins umgezogen ist.
Na los. Marsch.
Arme Margaretha. Sie ist viel blasser als sonst.
Etwas Sonne würde ihr wohl gut tun.
Sie wird die Nacht nicht überstehen. Sie hat 4 tödliche Krankheiten.
Dabei reicht schon eine.
Aber sie wird ein tolles Begräbnis in einer Zigarrenkiste meines Vaters bekommen,
in Silberpapier eingehüllt.
So sollte es auch sein, wenn man gehen muss.
Ja, und sie muss von uns gehen.
Mr. Neely, ist Robin eine Stute oder ein Hengst?
- Eine Stute. - Wie alt ist sie?
- 4 Jahre. - Für 4 ist sie sehr groß. Ich bin 5.
- Ist sie stark? - Stark wie keine andere in St. Louis.
Entschuldigen Sie, Mr. Neely, aber das "S" in "Louis" wird ausgesprochen.
Tatsächlich? Mein Cousin heißt auch so und wir nennen ihn Louie.
- Aber er ist keine Stadt, oder? - Nein.
- Ist er ein Heiliger? - Nein.
- Dann ist das nicht vergleichbar. - Egal, ein großartiges Städtchen.
Kein Städtchen, Mr. Neely, eine Stadt. Die einzige mit einer Weltausstellung.
Bin ich nicht ein Glückspilz? Ich bin in meiner Lieblingsstadt geboren.
Hört bloß auf mit dem Gedudel.
Entschuldige, Papa.
Dieses Lied. Die Ausstellung eröffnet erst in 7 Monaten.
Aber es wird nur noch darüber geredet und gesungen.
Sollen doch alle hingehen und mich in Ruhe lassen.
Hallo Schatz. Wie war dein Tag?
- Ich habe den Fall verloren. - Tut mir Leid. Du warst dir so sicher.
Ich hatte übersehen, dass der Richter ein Gauner ist.
Wenn es dich deprimiert, Fälle zu verlieren,
dann such dir doch einen anderen Beruf.
Gute Idee.
Gleich morgen werde ich First Baseman für die Baltimore Orioles.
- Entschuldige mein Aufbrausen. - Schon gut.
- Nach dem Dinner geht es dir besser. - Ich hoffe.
Doch zuerst tauche ich für 1 ganze Stunde in kühles Nass ab.
Das geht nicht. Das Dinner wird in 5 Minuten serviert.
In 5 Minuten?
- Es ist erst 17:25, nicht 18:25 Uhr. - Wir essen heute eine Stunde früher.
Nein. Ich nehme jetzt ein Bad.
Es ist wegen Katie.
Es gibt Probleme, sie muss zu ihrer Familie.
- Ihre Schwester hat Ehekrach. - Aha.
- Löst der sich, wenn ich nicht bade? - Katie ist 10 Jahre bei uns.
Tun wir ihr den Gefallen. Ich möchte sie behalten.
Es gibt keine Hausmädchen für unter $12 im Monat.
Lon, zähl bis 3.
1, 2, 3.
Und wenn wir $15 zahlen müssten. Dinner wird um 18:30 Uhr serviert.
Sollte Katie kündigen wollen, ich sitze in der Badewanne!
Es ist schon nach 18:30 Uhr und Warren hat sich nicht gemeldet.
- Vielleicht hat er eine andere. - Ruhe, ihr beiden.
Warren Sheffield ist mir gar nicht so wichtig.
- Die Königin hat gesprochen. - Warren ist zu jung.
- Das sagt sie von jedem. - Hört mal.
Euer Vater kommt jeden Moment. Wenn wir schnell essen,
- sind wir vor dem Anruf fertig. - Warren ist 21, ein perfektes Alter.
- Ein Kind. - Dein Vater hat mit 20 geheiratet.
Wir feierten Junggesellen-Abschied. Er hätte fast die Hochzeit verpasst.
Der Herr und Meister.
Jetzt weiß ich, wo mein 2. Rollschuh ist.
Habe ich euch etwa warten lassen?
War eine schwungvolle Fahrt hierher.
Papa, ich habe Maude Rockefeller beerdigt. Du hast etwas verpasst.
Glaube ich kaum. Ich hatte einen ausgefüllten Tag.
Tootie, das gibt Schläge. Erinnere mich daran.
Ist gut, Papa.
Herr, danke für alle guten Gaben, die wir von dir empfangen haben. Amen.
Wenn ich es vergesse, erinnere du mich daran.
- Abgemacht. - Katie, das schmeckt fabelhaft.
Nun, das war wohl für uns alle kein besonders rosiger Tag.
Jetzt sollten wir uns entspannen und in Ruhe das Essen genießen.
Katie, ich konnte leider nicht früher essen.
Ich kann nichts dafür, wenn das Cornedbeef nun zäh ist.
Schon fertig, Tootie? So gefällt es mir.
So wirst du mal groß und...
Habe ich Suppe verloren oder einen Löffel gefunden?
- Katie. - Lonnie, hattest du einen guten...
Ach nein, hattest du nicht, Schatz.
Denkt nur, es ist ein Mode-Pavillon für die Ausstellung geplant.
Bis dahin sind es noch 6 Monate. Ich sterbe vor Aufregung!
Möchte jemand Nachtisch?
- Und das Dinner? - Fleisch bekommt doch keiner hinunter
- an so einem heißen Tag. - Ich schon.
Das Bad hat mich erfrischt
und ich habe einen Bärenhunger!
Anna, Katie wird alt, was meinst du?
Sie wirkt etwas verwirrt.
Ah, Cornedbeef und Kohl.
Den roch ich schon, als ich aus der Bahn stieg.
Wie Kohl eben riecht.
In diesem Haus schneiden wir das Cornedbeef dick, nicht dünn.
Mrs. Smith, es sollte doch für 2 Mahlzeiten reichen.
Ich gehe ran.
Hallo.
Was?
Sprechen Sie bitte lauter. New York?
Nein, ich möchte nicht mit New York sprechen. Hallo.
Hallo.
No comments yet. Be the first to leave one.