Oceans

Oceans

Download German Subtitle

Release info

Disneynature Oceans 2009 WEB-DL DSNP
A Commentary by ChristopherCavco

Tags

Web-DL
web-dl
web
WEB-DL
Published on: 2022-07-03
Downloads: 21
Hearing Impaired: No

German subtitle preview

The first 159 lines.

Ein Kind rennt auf mich zu und fragt:

"Was genau ist der Ozean?"

"Was ist das Meer?"

Ich hätte mit lateinischen Namen und Statistiken um mich werfen können.

Aber die Antwort steht in keinem Buch.

Um wirklich zu wissen, was der Ozean ist,

muss man ihn selbst sehen.

Man muss ihn hören.

Und schmecken.

Man muss seine Kraft spüren.

Um den Ozean wirklich zu kennen...

...muss man ihn leben.

UNSERE OZEANE

Der Ozean ist riesig.

Die meisten von uns lernen nur einen kleinen Teil davon kennen.

Eine Perspektive liefert uns die Meerechse,

die durch das Wasser vor der Küste der Galapagosinseln gleitet.

Der aus einer wundersamen Mischung aus Materie und Energie

entstandene Ozean ist ein uralter Ort.

Aber er ist mehr als nur ein Ort.

Er ist im wahrsten Sinne des Wortes lebendig.

Er strotzt sogar schon

seit Abermillionen Jahren vor Leben,

ehe die Vorfahren des Pfeilschwanzkrebses das erste Mal an den Strand krabbelten.

Alle möglichen Lebewesen folgten

und blickten mit prähistorischen Augen gen Himmel.

Aber innerhalb der Dauer eines Menschenlebens,

als die Menschen nach den Sternen griffen,

ist das Gleichgewicht der Natur aus den Fugen geraten.

So sehr wir uns auch bemühen, so lange und so weit wir auch suchen,

niemand hat je einen Ozean wie unseren im All gesehen.

Aber wir haben neue Galaxien entdeckt,

und zwar da, wo wir es am wenigsten erwartet haben: in unserem Ozean.

Schaut man tief genug

aus nächster Nähe in einen Wassertropfen,

wirkt die Larve eines Seeigels wie ein Asteroid.

Und das Ei eines Krebstieres

sieht aus wie ein exotischer und unerforschter Planet.

Mit dem Schlag eines neugeborenen Herzens

beginnt eine neue Welt.

Macht man einen Schritt zurück,

ist es leicht zu sehen, dass das Leben selbst

in einem Stoß Wasser,

einem Spritzer Sonnenlicht und einem Tupfer Farbe begann.

Nach und nach

kamen neue Lebensformen durch die Gewässer der Welt geplätschert,

haben sich verbreitet und vermehrt,

angepasst und entwickelt.

So weit das Auge reicht,

nach Norden und Süden und Osten und Westen,

lächelt der Ozean den Himmel an.

Taucht man auch nur kurz ein,

sieht man wilde Herden bei einer atemlosen Jagd

in der Nähe der Küste Südafrikas.

Wenn es vorbei ist,

haben die Delfine, Vögel,

Haie und Wale sich satt gegessen,

aber viele Sardinen überleben, sodass das Leben weitergehen kann.

Als Seefahrer auf der Suche nach einer neuen Welt lossegelten,

hatten sie kaum eine Ahnung, welch wundersame Schauspiele sich

so dicht unter ihnen abspielten.

Teufelsrochen schossen unter den Schiffen durch,

kreuzten die Strömungen, die sie vorwärtstrugen.

Als der Wind sanft ihre Segel kräuselte,

konnten sie sich schwer vorstellen, dass so etwas wie ein Seidenschal

durch das Wasser unter ihnen strich.

Der wunderschöne Löcherkrake.

Wie konnten sie sich die Fülle des Meeres in ihrer Schönheit und Anmut vorstellen?

Noch vor ein paar Jahrhunderten

standen Meerestieren riesige Territorien zur Verfügung.

Der Ozean gehörte ihnen.

Seelöwen sonnten sich an unberührten Stränden.

Und seit jeher hat der Ozean stets für uns gesorgt,

für Körper und Geist,

war Quelle unserer besten Geschichten und Legenden.

Buckelwale schlafen friedlich...

...nebeneinander und auf dem Kopf

in den kristallklaren Gewässern.

Gewaltig und majestätisch

gleiten sie über den Meeresboden,

ohne auch nur ein einziges Sandkorn aufzuwirbeln.

Einer Generation folgt die nächste.

Und jede Mutter stupst ihr Junges sanft an die Oberfläche

und zeigt ihm so, wo es atmen kann.

Nur um die Existenz dieser Tiere zu wissen,

reicht nicht aus, um ihre Lebensgeschichten zu erzählen.

Dafür muss man sie aus der Nähe betrachten.

Und etwas länger verweilen.

Man muss sie springen, sich drehen und schwimmen sehen.

Hören, wie sie atmen und sich bewegen.

Das Leben von Robben

dreht sich hauptsächlich ums Spielen und Jagen.

Ein Kormoran sucht vielleicht Nahrung.

Aber bei der Jagd auf den Kugelfisch geht es nur darum, Spaß zu haben.

An diesem geruhsamen Nachmittag gibt es keine Spur von Hektik,

und die Rote Klippenkrabbe trippelt an den Seelöwen vorbei.

Südafrikanische Seebären kehren von ihrem Beutezug zurück.

Der weiße Hai kennt ihre Gewohnheiten gut.

An den Stränden Südamerikas

hat eine Gruppe Orcas eine Methode

für die Jagd auf junge Robben entwickelt.

Der Blauwal,

mit einer Länge von bis 33 Meter und einem Gewicht von etwa 120 Tonnen,

verschlingt gesunde Portionen

von einer winzigen Krebstierart, dem Krill.

In einer klaren Nacht,

wenn der Ozean seine Geheimnisse hütet,

tanzt das Mondlicht auf den Wellen

und scheint hinunter bis auf das Korallenriff.

Die Krabbe ist bereits auf Streifzug.

Einige spähen aus ihrem Gehäuse, um zu schauen, ob die Luft rein ist.

Andere haben ein Versteck für die Nacht gefunden.

Schall wird unter Wasser weiter und schneller übertragen.

Jedes Knistern und Knacken wird registriert und verstanden.

Der erste Flossenschlag eines Haijungen.

Aufgewirbelter Sand durch eine Muräne, die über den Meeresboden gleitet.

Einige vertreten sich die Füße.

Andere suchen einen Unterschlupf.

Ein Einsiedlerkrebs, der leicht zugenommen hat,

braucht eine etwas größere Unterkunft.

Einige fressen.

Einige passen sich der Landschaft an.

Einige stecken ihr Territorium ab.

Beim Müll-Rausbringen

ist der Fangschreckenkrebs höchst wachsam.

Eindringlinge kann er nicht besonders leiden.

Wenn er einen findet,

heißt es aufgepasst.

Diese sogenannte Spanische Tänzerin, eine Nacktkiemer-Art,

durchkämmt australische Gewässer wie ein wirbelndes Flamenco-Kleid.

Für viele Lebewesen auf diesem Planeten

begann das Leben im Meer.

Einige sind ins Meer zurückgekehrt.

Die Vorfahren des Seeschweins lebten an Land.

Jetzt grast es auf Unterwasser-Weiden.

Jegliche Pflanzen, die es frisst,

wuchsen auch mal an Land.

Auch die Grüne Meeresschildkröte kehrte ins Meer zurück.

Natürlich müssen sie ab und zu auftauchen, um Luft zu holen.

Aus dem Meer an Land und wieder zurück ins Meer.

Meeresschildkröten legen ihre Eier am Strand.

Schlüpfen sie nachts,

schaffen es Baby-Meeresschildkröten ins Wasser,

ohne große Probleme.

Doch wenn sie tagsüber schlüpfen, sieht die Sache anders aus.

Eine von 1.000 schafft es dann nur ins Meer,

genug, damit ihre Art nicht ausstirbt.

Von Baby-Schildkröten werden Fregattvögel nicht satt.

Also teilen sie sich einen Hauptgang mit Speerfischen.

Aber im Ozean wird nicht nur geteilt.

Einige Spezies sind voneinander abhängig.

Der Clownfisch ist immun gegen das lähmende Gift der Seeanemone

und versteckt sich in ihren Tentakeln.

Hier unten sieht es aus, als hätte die Natur alles ausprobiert.

Jede Farbe.

Jede Lebensart.

Jede Form.

Der giftige Steinfisch ist nicht sehr schnell oder agil.

Aber Geduld und Tarnung machen ihn zu einem gefürchteten Raubtier.

Comments

No comments yet. Be the first to leave one.

Keep it about this subtitle — sync, quality, typos.500 characters left