As primeiras 200 linhas.
He, Sheriff.
Ein Mercury... ist ein sehr gutes Auto.
Dieses Auto fuhr ich an dem Tag.
Ich habe viele Autos.
Ja. Verschiedene.
Viele verschiedene Autos.
Das Mädchen stand dort,
am Hühner-Restaurant.
Es war nicht der KFC, aber trotzdem ein Hühnerladen.
Ich hielt mit dem Mercury daneben an,
und ich ließ das Fenster herunter, und zwar per Knopfdruck.
Sie hatte diesen Leder-Rock an.
Sie hatte sehr behaarte Arme.
Da stehe ich drauf. Sie hat einen großen Busch. Das mag ich.
Sie sagte: "Bist du auf der Suche?" Verstehst du?
Ich sagte: "Klar." Sie stieg also ein.
Wir fuhren an einen abgelegenen Ort,
das war für sie und mich entspannter.
Und sie fragte mich: "Wie viel willst du ausgeben?"
Ich sagte: "So viel, dass ich den Busch sehe, der muss groß sein."
Und sie sagte: "25 Dollar."
Das ist nicht gerade wenig für einen Arbeiter.
Ich gab ihr also 25 Dollar.
Sie steckte sie in ihren Schuh und zog ihren Rock hoch.
Sie gab mir den Blick frei auf diesen dünnen,
krummen, unbeschnittenen Penis.
Du kannst dir vorstellen, wie sehr ich mein Geld wieder haben wollte.
Ich weiß nicht, warum du dich so hast. Das ist nicht San Quentin.
Es ist ein Irrenhaus. Diese Leute wissen nicht, wo sie sind.
Sie werden dir nichts tun.
Wir werden neben einem Mörder sitzen. Das ist okay für dich?
Du wolltest doch Journalismus als Hauptfach studieren.
Das sind die Leute von der Zeitung.
- Ja. Vom College? - Ja, Sir.
- Jerry Woolridge. - Hallo. Ich bin Marsha Dwiggins.
Das ist Theresa Evans. Sie ist unsere Fotografin.
Setzen Sie sich doch.
Es gab einen jungen Mann, John Legit Hunter,
der eine gut laufende Tankstelle hatte.
Aber er war einer derjungen Männer, die kennst du sicher auch,
die nicht verdienten, was sie hatten.
Eines der Dinge, die er hatte, war diese...
war seine hübsche junge Freundin,
Sarah.
Sie war ein hübsches Mädchen aus Georgia.
Von allen Frauen, die ich bisher gesehen hatte,
kam sie meinem Idealbild am nächsten.
Also nahm ich es auf mich, sie John Legit Hunter auszuspannen,
der sie nicht verdient hatte, verstehst du?
Ich weiß nicht, ob ich es dir gesagt habe,
aber er war Franzose, der behauptete Engländer zu sein.
Viel feste Nylon-Schnur war nötig, um sie von ihm zu trennen.
Sie war nicht nur eine Schönheit, sie war auch eine Kämpferin.
Ich denke, da muss eine Verwechslung vorliegen.
Ich habe mit Ihrem Leiter oder Lehrer gesprochen,
und ich sagte ihm, dass keine Fotos erlaubt sind.
Es soll ein Artikel oder eine Geschichte werden, oder?
Es ist für die College-Zeitung, aber Fotos sollten dabei sein.
Es ist eine normale Zeitung.
Karl ist sehr empfindlich, was Fotos von ihm anbelangt.
Er ließ sich nicht mal für die Oster-Kollage ablichten.
Und...
eine Schaufel macht zu viel verdammten Krach.
Alles, was ich tun kann, ist, mit ihm sprechen und sehen, was er sagt.
Man muss etwas explodieren lassen, um es richtig zu verstehen,
die ganzen kleinen Partikel untersuchen, die noch brennen.
Karl, ich muss Sie hinunterbringen in das alte Klassenzimmer.
Mr. Woolridge hat ein paar Leute hier, die Sie sehen wollen.
Na los, gehen wir.
Wissen Sie noch, dass ich Ihnen, von den Reportern erzählt habe?
Sie wollen Ihnen ein paar Fragen zu Ihrer Entlassung stellen.
Sie meinen, es wäre eine gute Story.
Würden Sie mit ihnen sprechen? Sich interviewen lassen?
Es sind Frauen.
Ich denke, es würde Ihnen guttun.
Sie sehen alle möglichen Leute, wenn Sie rauskommen.
Ich glaube, das wäre hilfreich.
Es ist so. Er wird sich nur mit Ihnen unterhalten,
aber er will nichts gefragt werden.
Und Sie sollten ihn nicht anstarren.
Wie soll ich ohne Fragen ein Interview führen?
Mehr ist nicht drin. Tut mir leid.
Dann frage ich Sie: Wenn er so gestört ist, wieso entlässt man ihn?
Was, wenn er es wieder tut? Das passiert doch ständig.
Er ist frei, hat seine Zeit abgesessen. So sind die Regeln.
Er wurde behandelt, laut neuem Befund zeigt er keine Anzeichen.
- Anzeichen? - Anzeichen für Mordlust.
Miss. Tut mir leid, aber Sie müssen draußen warten.
Warum?
Bitte.
Ich muss hier das Licht für Karl dimmen.
Ich hoffe, es reicht noch zum Schreiben.
Ich schätze, Sie wollen wissen, warum ich hier drin bin.
Ich schätze, der Grund, warum ich hier bin, ist, weil ich ein Mörder bin.
Ich schätze, Sie wollen wissen, warum ich zum Mörder wurde,
also fange ich mal am Anfang an und erzähle es Ihnen.
Ich lebte den Großteil meines Lebens hinterm Haus meiner Eltern,
in einem kleinen alten Schuppen, den mein Daddy mir gebaut hatte.
Ich sollte nicht mit dem Rest von ihnen im Haus wohnen.
Meistens saß ich im Schuppen herum und starrte auf den Boden.
Ich hatte keinen Fußboden da draußen.
Aber ich grub mir ein Loch, in das ich mich legte.
Legte mir ein, zwei Steppdecken hinein.
Mein Vater hat den Großteil seines Lebens hart gearbeitet.
Nicht, dass ich dasselbe über mich behaupten könnte.
Ich saß die meiste Zeit in meinem Schuppen herum,
bastelte an ein paar Rasenmähern herum.
Ging ab und zu mal zur Schule.
Aber die Kinder dort waren gemein zu mir.
Machten sich ziemlich lustig über mich, verspotteten mich ziemlich.
Meistens saß ich also im Schuppen.
Mein Daddy arbeitete in einer Sägemühle,
für einen alten Mann namens Dixon, unten im Hobelwerk.
Dieser alte Dixon war ein gemeiner Typ.
Er behandelte seine Angestellten nicht gut. Zahlte schlecht.
Er bezahlte meinen Daddy schlecht.
Es reichte kaum, um über die Runden zu kommen, schätze ich.
Aber ich schätze, es ging.
Der eine oder andere kam immer vorbei,
für gewöhnlich meine Mutter,
sie haben mir regelmäßig Essen gebracht.
Ich weiß, er verdiente genügend,
sodass ich drei, viel Mal die Woche Senf und Brötchen essen konnte.
Aber der alte Dixon hatte einen Sohn.
Sein Name war Jesse Dixon.
Jesse war noch gemeiner als sein Daddy.
Er machte sich ziemlich häufig über mich lustig,
als ich unten in der Schule war.
Er belästigte kleine Mädchen aus der Nachbarschaft und so.
Er sagte immer, dass meine Mutter eine sehr hübsche Frau war.
Das sagte er von Zeit zu Zeit ziemlich häufig,
wenn ich in der Schule war.
Ich schätze mal, ich soll weitererzählen
und sagen, was passiert ist, also erzähle ich es Ihnen mal.
Eines Abends saß ich im Schuppen, tat nicht viel,
starrte nur so vor mich hin auf die Wand,
wartete darauf, dass meine Mutter kam und mir Bibelunterricht gab.
Ich hörte Aufruhr im Haus.
Also rannte ich raus, um zu sehen, was los war.
Durch das Fenster sah ich meine Mutter am Boden liegen,
unbekleidet.
Ich sah, dass Jesse Dixon auf ihr lag.
Er machte sie sich zu Willen.
Da habe ich Rot gesehen.
Ich nahm die Kaiserklinge, die neben der Fliegentür stand.
Manche nennen sie auch Sichelklinge, ich nenne sie Kaiserklinge.
Sie hat einen langen hölzernen Stiel, wie der Griff einer Axt.
Mit einer langen Klinge am Ende, die die Form einer Banane hat.
Scharf an der einen Kante, stumpf an der anderen.
Die Highway-Jungs jäteten damit Unkraut und so weiter.
Ich ging also ins Haus,
und ich schlug Jesse Dixon damit auf den Kopf,
schleuderte ihn von meiner Mutter.
Ich schätze, das hat mich noch nicht ganz befriedigt.
Ich schlug ihm mit der scharfen Kante ins Genick
und schlug ihm damit geradewegs den Kopf ab, tötete ihn.
Meine Mutter sprang auf und fing an zu schreien:
"Warum hast du Jesse umgebracht? Warum?"
Ich begriff, dass es meine Mutter gar nicht gestört hat,
was Jesse mit ihr getan hatte.
Das machte mich noch wütender, als Jesse mich gemacht hatte.
Also nahm ich die Kaiserklinge,
manche nennen sie Sichelklinge, aber ich nenne sie Kaiserklinge,
und schlug meiner Mutter damit auf den Kopf.
Tötete sie.
Ich wurde öfter mal gefragt,
ob ich inzwischen anders handeln würde?
Ich schätze mal schon.
Jedenfalls hielt man es für richtig, mich einzuweisen,
und hier lebe ich jetzt schon seit einer ganzen Weile.
Ich habe ein wenig lesen gelernt.
Ich brauchte vier Jahre, um die Bibel zu lesen.
Ich schätze mal, ich verstehe eine ganze Menge davon.
Sie überraschte mich an einigen Stellen.
Ich habe jetzt schon eine ganze Zeit in einem guten Bett geschlafen.
Jetzt halten sie es für richtig, mich zu entlassen.
Heute komme ich frei.
Ich schätze mal, das ist alles, was Sie wissen müssen.
Wollen Sie weitere Details, kann ich sie Ihnen wohl erzählen.
Ich weiß nicht, ob das für Ihre Zeitung reicht.
Werden Sie je wieder jemanden umbringen, Karl?
Ich schätze mal, dazu habe ich keinen Grund.
- Wo wird er hingehen? - Wohin er will.
Zurück nach Millsberg, von da kommt er.
- Es ist nur 32 Kilometer weg. - Wird er überwacht?
So sehr wie jeder andere auch, würde ich sagen.
Dann wünsche ich Ihnen allen noch einen schönen Tag.
Melvin begleitet Sie hinaus.
Melvin, würden Sie die Damen nach draußen begleiten?
Danke.
Danke.
Ich muss mich daran gewöhnen, hübsche Menschen zu sehen.
Ich schätze schon.
Ich muss mich daran gewöhnen, dass sie auch mich ansehen.
Holen Sie mal lieber Ihre Sachen.
Ich habe bloß meine Bücher.
Dann holen Sie sie mal.
Okay.
Okay.
SLING BLADE AUF MESSERS SCHNEIDE
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