Five Came Back

Five Came Back

Baixar Legenda em German

Informações da versão

five came back s01e02 720p x264-ger
Um comentário de crooks
Netflix

Tags

cam
x264
720p
720
Publicado em: 2021-03-04
Downloads: 51
Para Deficientes Auditivos: No

Prévia da legenda em German

As primeiras 200 linhas.

Als die fünf Filmemacher nach Washington, D.C. kamen,

galten sie als Mythenmacher.

Sie drehten Hollywoodfilme, sie schrieben Märchen.

"Es geht hier um die reale Welt! Der Krieg ist real!

Und jetzt sagen uns diese Hollywood-Typen, wie wir den Krieg beenden sollen?

Sie machen Vorschläge darüber, was sie beitragen können?

Wie können die es wagen!"

Das Verhältnis zwischen der US-Regierung und Hollywood

war völlig ungewiss.

So etwas hatte es noch nie gegeben.

Es hatte nie eine Situation gegeben,

in der Experten aus Hollywood...

...eingesetzt wurden,

um dabei zu helfen, den Amerikanern den Krieg schmackhaft zu machen...

...und den Krieg durch Stärkung der Moral zu gewinnen.

Sie mussten also erst einmal herausfinden,

welche Art von Filmen sie drehen sollten.

EINE NETFLIX ORIGINAL DOKUMENTATION

Propagandafilme haben den Zweck,

Ideen zu propagieren und zu verbreiten.

Jeder der fünf Männer, über die wir reden, hatte seine eigene Methode.

John Fords Filme waren mythisch und monumental.

John Hustons Filme waren fast schon Abenteuer.

Wyler und Stevens hatten eine sehr humanistische Herangehensweise.

Sie haben andere Erfahrungen gemacht als Capra,

dessen Herangehensweise sehr lösungsorientiert war.

Als das gewaltige Ausmaß des Zweiten Weltkriegs deutlich wird,

interessiert ihn nur eine einzige Frage: "Warum kämpfen wir?"

Aus Millionen Metern Film,

konfisziert vom Feind oder gespendet von US-Filmstudios,

machen diese Männer Filme,

um Kriegslügen zu entlarven und Feindpropaganda zu bekämpfen.

Schreit laut, dass ihr misshandelt und unterdrückt werdet.

Die Welt lügt, ihr habt recht.

Keift ihr das laut genug und oft genug, werden sie euch glauben.

Einer seiner genialsten Einfälle war sicherlich der,

dass er ikonische, schlichte, leicht verständliche Animationen

von Disney zeichnen ließ.

Jeder konnte sie lesen, erkennen und verstehen.

ÄRMELKANAL

Im Sommer 1942

kämpfte die britische Armee in Nordafrika gegen die Nazis um ihre Stellung.

Die britische Armee gräbt sich nach dem Rückzug aus Libyen ein.

Und die USA begannen ihre erste Militäroffensive gegen die Japaner,

mit einem Überraschungsangriff auf Guadalcanal.

Vor der Küste bombardieren US-Kriegsschiffe japanische Stellungen.

Die Japsen werden überrumpelt,

sodass diese Leathernecks bei der Landung auf wenig Widerstand stoßen.

Offizielle Bilder vom United States Marine Corps.

ABENTEUER IN PANAMA

Im September kam John Hustons letzter Film vor seinem Dienstantritt in die Kinos.

Sie mögen die Japaner wohl nicht so wie ich.

Ich weiß nicht, ich denke nicht viel über sie nach.

Abenteuer in Panama ist eine Art früher Hollywood-Propagandafilm

über die neuen Gegner der USA.

Ihr wollt einen Krieg, was?

Und ob, Rick. Darum zetteln wir ihn an.

Mag sein, aber wir bringen ihn zu Ende.

Während des Drehs verlor Huston seinen Einberufungstermin aus den Augen

und stellte plötzlich fest, dass er sofort nach Washington musste.

Ein anderer Regisseur musste den Film fertigstellen.

Er war verheiratet und hatte viele Affären.

Dieses Chaos in seinem Kopf veranlasste ihn unter anderem dazu,

zur Army zu flüchten.

Die Army traute Huston nicht.

Ein Bericht beschrieb ihn als fähig und intelligent,

aber auch als egozentrisch und seltsam.

Sie setzten mich an einen Schreibtisch. Das war scheußlich. Schrecklich.

Ich wollte mich mit einer Kamera ins Geschehen stürzen.

Schließlich erhielt er seinen ersten Auftrag.

Er wurde an eine Front geschickt, so abgelegen wie möglich.

Er wurde zu einem Stützpunkt auf den Aleuten entsandt,

nahe der Beringstraße.

Dort waren die Japaner den USA am nächsten.

Aber dort passierte rein gar nichts.

Er war einfach da,

bei diesen Männern, tagein, tagaus.

JOHN HUSTON, 1943

Sie taten nichts anderes, als auf Post zu warten,

Karten zu spielen...

Ab und zu landeten ein paar Bomber. Sie wurden betankt und flogen weiter.

Das hat mich in keiner Weise gehemmt.

STIMME VON JOHN HUSTON

Den Dreh eines Dokumentarfilms stellte ich mir etwa so vor

wie den Dreh eines Spielfilms.

Ich schätze, die Herangehensweise war insofern anders,

als dass ich bei der Dokumentation die Bilder für sich sprechen ließ.

Und so nahm der Streifen nach und nach Gestalt an.

Er hatte als Filmemacher den Vorteil,

dass er eine tolle Geschichte schreiben und auch verfilmen konnte.

Buchhalter, Kassierer, Studenten und Kleinbauern.

Von nun an natürlich: Ex-Kleinbauern, Ex-Buchhalter, Ex-Studenten.

Soldaten jetzt. Als wären sie das schon immer gewesen.

Trotz der Monotonie auf dem Stützpunkt erlebte Huston den Schrecken des Krieges.

Er musste mitansehen, wie ein Soldat bei einem Bombenabwurf getötet wurde.

Das sollte ein Propagandafilm werden.

Und ich fürchte,

dass man davon auch Elemente in Report from the Aleutians erkennt.

Er war nicht ganz frei von "Hurra".

Wir feuerten unsere Jungs an.

Unsere Bomben haben ihr Ziel gefunden.

Wir verloren auch einige Flugzeuge,

aber das Kriegsministerium wollte einen Erfolg auf ganzer Linie zeigen.

Neun Bomber brachen auf, und neun kehren nach Hause zurück.

Das Publikum war einen sterilen Hollywood-Krieg gewohnt.

Das ist dein erster Flug. Versuch nicht, den Krieg allein zu gewinnen.

Zum Beispiel von John-Wayne-Filmen.

Da war der Krieg zweitrangig. Die Helden standen im Mittelpunkt.

Wir sehen da Kampf ohne Blut.

Das ist zwar spannend...

...hat aber rein gar nichts mit der Realität zu tun.

Gucken Sie, Captain Jim! Gucken Sie! Bumm, bumm!

Termiten.

UNTERNEHMEN TIGERSPRUNG

BESTIMMUNG TOKIO

Hollywood drehte viele Filme über den Krieg.

BOMBENKERLE

Filme wie In die japanische Sonne und Alarm im Pazifik

wurden quasi produziert, um das Publikum dazu zu bringen,

nach dem Kinobesuch sofort Schecks auszustellen.

KINOS WERBEN FÜR KRIEGSANLEIHEN!

TAGESNACHRICHTEN

An alle Amerikaner: Kaufen Sie Kriegsanleihen und Briefmarken!

Die Filmindustrie macht die 100 Millionen US-Kinogänger

zu einer Kriegsanleihen und Briefmarken kaufenden Armee.

Dieser Esprit de Corps nach Pearl Harbor bestand darin,

Teil davon sein zu wollen,

ein Amerikaner sein zu wollen und kein Filmstar.

James Stewart, 1940 ausgezeichnet mit einem Oscar,

meldet sich für seine größte Rolle: als Gefreiter in Uncle Sams Army.

Das wird häufig vergessen.

Clark Gable, Jimmy Stewart und viele weitere Schauspieler

flogen Einsätze.

Im Herzen Hollywoods

initiierte Bette Davis die Eröffnung eines beliebten Nachtklubs für Soldaten.

Manhattan strahlt, und Boston prahlt Mit seiner Boston Bean

Doch an der Küste sind wir stolz

Auf die Hollywood Canteen

John Fords Frau Mary half dort oft aus, während ihr Mann verreist war.

Von nah und fern, man trampt so gern Zur Hollywood Canteen

Obwohl im Militär noch die Rassentrennung galt,

waren in der Hollywood Canteen alle Soldaten willkommen.

Das war damals eine Seltenheit.

Kurz nach Pearl Harbor hatte eine Umfrage gezeigt,

dass 50 % der Bewohner Harlems glaubten,

dass es ihnen nach einem Sieg Japans nicht schlechter gehen würde.

Ihre Kampfmoral bereitete dem Kriegsministerium große Sorgen.

Capra wollte beweisen,

dass dieser Krieg kein Krieg des weißen Mannes war.

Dass sich alle Amerikaner daran beteiligen mussten.

Capra schlug einen "Kriegsfilm für Neger" vor.

William Wyler meldete sich begeistert für seinen ersten Auftrag.

Die beiden wussten schon sehr früh,

wenn sie es richtig anstellten,

konnte so ein Film viele Amerikaner beeinflussen.

Wyler ließ Carlton Moss, einen afroamerikanischen Dramatiker,

das Drehbuch schreiben.

Die beiden fuhren zu Recherchezwecken zu Militärstützpunkten in den Südstaaten.

WARTERAUM FÜR FARBIGE

DER BESTE SERVICE NUR FÜR FARBIGE

MILITÄRPOLIZEI, FARBIGE

Wyler war bestürzt von der Art und Weise, wie Moss behandelt wurde,

und vom fortwährenden Rassismus, den schwarze Soldaten erdulden mussten.

In Georgia berichteten schwarze Soldaten,

sie hätten Angst vor Angriffen der Anwohner und des Ku-Klux-Klans.

Wyler erhielt Vorgaben,

nicht von Capra, sondern vom Kriegsministerium,

wie afroamerikanische Soldaten darzustellen waren.

Zum Beispiel:

"Übergehen Sie die dunkelhäutigsten Soldaten möglichst.

Meiden Sie alle Bezüge zu Lincoln, Bürgerrechtlern oder Negerfreunden."

Wyler wollte nicht Teil eines Films sein,

der einen solchen Rassismus propagiert.

In Washington sagte er zu Capra, er sei raus.

Bei einer Party in Washington traf Wyler den Kommandeur der Army Air Forces

und bat ihn darum, einen Film drehen zu dürfen.

Er wurde am nächsten Tag zum Major ernannt und nach England geschickt.

In London waren extreme Spannungen zwischen den beiden Alliierten zu spüren.

Den Briten missfiel, dass sich Amerika auf die Front im Pazifik konzentrierte,

statt den Briten in Europa und Afrika zu helfen.

Als Wyler nach London kam,

wohnte er im selben Hotel wie John Ford.

Wyler haderte mit der Bürokratie der Army.

Er brauchte Ausstattung und Personal, wurde aber links liegen gelassen.

Er erlebte, wie einfach Ford bekam, was er wollte.

Also bat er ihn um Hilfe.

Ford half Wyler in London nicht, als sie während des Krieges dort waren.

Das war falsch.

Das war Fords kleinliche Seite.

Er war zwar ein großartiger Mann, aber er konnte sehr kleinlich sein.

Nach seinem Midway-Auftrag war Ford nach England geschickt worden,

um sich auf die alliierte Invasion Nordafrikas vorzubereiten.

Dies sollte die erste US-Operation des Krieges jenseits des Atlantiks werden.

Das war ungeheuer wichtig für die Briten.

Wir waren nur eine kleine Insel,

wir waren in der Defensive, wir hatten lange allein gekämpft.

Die Filmteams der Amerikaner und Briten arbeiteten unabhängig voneinander.

Ford kam mit einer Filmcrew der Navy nach Algier.

Dort erfuhr er, dass er das Zepter aus der Hand geben musste.

Darryl Zanuck, sein ehemaliger Chef bei Fox,

More German subtitles for Five Came Back

Comentários

No comments yet. Be the first to leave one.

Keep it about this subtitle — sync, quality, typos.500 characters left