200 baris pertama.
Okay, probieren wir was anderes.
Äh, von vorn. Achtung...? Eins, zwei, drei...
Eins, zwei, drei, vier und schön im Takt.
-Zwei, drei, vier... -
Das ist 'n Cis, Hörner!
Zwei, drei... Ich seh dich, Caleb.
Rachel, jetzt du!
Hab mein Saxophon vergessen, Mr. G.
Okay, Saxophon vergessen. Ah, so, und jetzt du,
Connie! Leg los!
Was geht mit der ab?
Halt, halt, halt. Worüber lacht ihr so?
Connie ist 'n bisschen abgedriftet.
Das ist etwas Gutes. Hört zu...
Ich weiß noch genau, wie mein Dad mal mit mir
in so 'n Jazz-Club ging. Und ich wollt' da überhaupt nicht hin.
Aber dann war da dieser Kerl... und der spielte diese Akkorde mit Quarten.
Und dann fügte er die Mittelstimmen dazu,
-es war als, als ob er singt. -
Und bevor wir uns versahen, da hat...
-...es ihn davongetragen. -
Der Typ war komplett in der Musik versunken, er war in ihr.
Und er hat uns alle mitgenommen.
-Und ich wollte lernen,... -
...so sprechen zu können.
Und da wusste ich...
-Ich bin zum Spielen geboren. -
Connie weiß, was ich mein'. Stimmt's, Connie?
Ich bin Zwölf.
Bin gleich wieder da. Übt eure Tonleitern!
Entschuldigen Sie die Störung, Mr. Gardner.
-Sie tun meinen Ohren 'n Gefallen. -
Hey!
Galt nicht dir, du bist gut. Ist er nicht.
Was kann ich für Sie tun, Frau Direktorin?
Ich wollte Ihnen die gute Nachricht persönlich überbringen.
Keine Halbtagsstelle mehr für Sie! Sie sind jetzt ein Vollzeit-Musiklehrer!
Gesicherter Arbeitsplatz, Krankenversicherung,
-Pension... -Wow. Das ist, äh, toll.
Willkommen in der Familie unserer Mittelschule, Joe.
Als Festangestellter.
Danke.
Nach all den Jahren wurden meine Gebete erhört.
Ein Vollzeitjob!
Hier kommt ein Vollzeitbeschäftigter!
Aber, Mom, ich, äh...
Du nimmst den Job doch an, oder?
Keine Angst, Mom, ich hab 'n Plan.
Du hast immer einen Plan. Vielleicht brauchst du ja
-auch mal einen Plan B, -Au!
wenn Plan A den Bach runtergeht.
-Ein Plan B schadet nie. -
Joey, wir haben nicht für deine Ausbildung geschuftet,
damit du als reifer Mann
deine Unterwäsche noch in meiner Schneiderei wäschst.
Und mit 'm Loch in der Unterhose rumläufst.
Ja, aber...
Mit dem Job hat das sinnlose Getingel endlich mal ein Ende.
Und wir brauchen weiß Gott mehr gute Lehrer auf der Welt.
Und stell dir vor, Musik machen wird für dich endlich
zu einem richtigen Beruf werden!
Das heißt, du sagst denen zu, oder?
Bitte sagen Sie "Ja".
Ja, auf jeden Fall.
Gut.
Hallo?
Was geht, Mr. G?
Ah, hier ist Curley. Lamont. Lamont Baker.
Hey, Curley! Hey, schön, von dir zu hören, Mann.
Äh, hör zu. Du kannst mich jetzt "Joe" nennen.
Ich bin nicht mehr dein Lehrer.
Okay, Mr. Gardner. Folgendes:
Ich bin der neue Drummer vom Dorothea Williams Quartett,
und wir starten heute Abend unsere Tour mit 'ner Show im Half Note.
Dorothea Williams? Im Ernst? Echt? Herzlichen Glückwunsch! Wow!
Alter, ich würde vor Glück sterben, wenn ich in der Band
von Dorothea Williams spielen dürfte.
Oh, na ja, dann könnte das heute vielleicht Ihr Glückstag sein!
-Da ist er ja. -Hey, Curley.
Leon ist abgehauen und jetzt haben wir ein riesen Problem, Mann.
-Das kann ich mir denken. -Bin froh, dass Sie da sind.
Bishop meinte, er hätte letztes Jahr 'n Gig mit Ihnen in Brooklyn gehabt
und Sie wären tight gewesen.
Na ja, es, äh, es war nur in 'nem kleinen Café.
Hey, Dorothea!
Ich hab dir doch von dem Jazzer erzählt,
meinem alten Musiklehrer aus der Schulzeit, Mr. Gardner.
Nenn mich "Joe", Dorothea. Ich mein', äh, , Miss Williams.
Äh, sehr erfreut. Wow. Ein Wahnsinn.
Äh, Joe ist der Sohn von Ray Gardner.
So, so. Musiklehrer, so weit ist es schon gekommen.
An die Tasten, Prof. Wir haben hier nicht ewig Zeit.
Was spielen wir?
Äh, Tschuldigung, ich bin 'n bisschen abgedriftet.
Joe Gardner, wo warst du die ganze Zeit?
Ich war, äh, unterrichten, Musik, Mittelschule.
Äh, aber am Wochenende, da...
-Hast du 'n Anzug? -Ich...
Besorg' dir 'n Anzug. 'N guten Anzug. Sei heute Abend da.
Erste Show um neun, Soundcheck um sieben. Dann sehen wir, was du kannst.
Ja! Hast du gesehen, Dad? Genau das hab ich gemeint!
Gucken Sie mal da hoch! Wissen Sie, was da bald steht? Joe Gardner!
Du glaubst nicht, was gerade passiert ist. Der Gig, ich hab ihn! Ja!
Ich weiß, ich weiß! Dorothea Williams! Ist das zu fassen?
Ey, samma! Hast du sie noch alle?
Aber kein Wort davon zu meiner Mom, okay?
Vergiss die Schule. Ich bin jetzt in 'ner anderen Schule.
Ich bin in der Dorothea Williams Schule.
Verstehst du? Ich... Oh, 'Tschuldigung!
Uff!
Was, äh...?
-Hallo? - Hallo?
Was ist...?
Hey! Hey, hey! Hallo!
Hallo? Hallo?
Oh, wer bist du denn, Schätzchen?
Äh, ich bin Joe, Joe Gardner.
Hören Sie, ich gehör überhaupt nicht hierher.
Ah, es kam wohl sehr plötzlich für dich.
Weißt du, Joe, ich bin hundertsechs Jahre alt und
habe darauf schon sehr lange gewartet.
Auf was?
Auf das Jenseits.
Das Jenseits...? Jenseits, im Sinne von "Leben danach"?
Ja.
Das da ist der Tod?
Das toppt selbst meinen Traum von Walross.
Aufregend, nicht wahr?
Nein, nein, nein, nein, nein. Ich hab heute Abend einen Gig.
Ich kann jetzt nicht sterben.
Na ja, ich glaube, da hast du nicht so viel Mitspracherecht.
Doch! Doch, oh, doch!
Ich sterb doch nicht an dem Tag, an dem ich meine Chance krieg!
Die hab ich mir verdient! Hab ewig gewartet.
Ich verschwinde jetzt.
Ich glaube, du solltest lieber nicht in diese Richtung gehen.
Unmöglich. Ich sterb doch heute nicht. Wo mein Leben gerade anfängt...!
Was war das? Halt! Ich bin noch nicht fertig!
Ich muss zurück! Ich will noch nicht sterben!
Ich bin noch nicht dran, ich bin noch nicht dran.
Lauft! Warum lauft ihr nicht weg?
Keine Ahnung. Was ist nur los mit euch?
Keine Ahnung.
Wo ist meine Hose hin?
Ich bin noch nicht dran!
Schnell hier weg... Oweia!
Oweia! Oweia! 'Tschuldigung. 'Tschuldigung. Verzeihung!
Hilfe!
Ich bin noch nicht dran! Ich muss zurück!
-Oh, mein... Oh, mein... Oh, mein G... -
Was? Au!
Hallo! Meine Lieben! Lasst doch den Mentor mal in Ruhe.
'Tschuldigung. Neue Seelen. Es reicht, 37!
Hey! Meine Lieben! Herschauen!
Schweigefuchs! Schht. Schweigefuchs!
Wer sind Sie?
Ich bin der Sammelpunkt aller Quantenfelder des Universums.
In einer Form, wie sie euer schwaches, menschliches Gehirn versteht.
Was?
Nennen Sie mich "Jerry".
Jerry, okay. Äh, hey, äh, ist das der Himmel?
Nein.
Ist das die H-Ö-Doppel-Hockeyschläger-E?
Hölle?
"Hölle?"
Schhht! Schweigefuchs!
Hölle.
Es ist sehr leicht zu verwechseln.
Wir sind hier nicht im Jenseits, wir sind im "Davorseits".
Im Davorseits...?
Oh... Wir sagen inzwischen "Du-Seminar" dazu. Aus Marketing-Gründen.
Hallo! Jetzt bist du hier!
Heißt das, ich bin tot?
Na ja, noch nicht. Ihr Körper ist in einer Warteschleife.
Ist kompliziert. Ich bring Sie zu Ihrer Gruppe zurück.
Kommt, ihr kleinen Seelen! Los, springt auf!
Willkommen im Du-Seminar.
Gleich werdet ihr belohnt.
-Hm. Komisch. -Was ist denn?
-Die Zahlen stimmen nicht. -Was? Wie bitte?
Es fehlt eine Seele. Die Zahlen sind falsch.
Unser erster Halt ist der Reizbarkeits- Pavillon. Ihr Vier, rein mit euch!
Ihr Fünf werdet zurückhaltend. Und ihr zwei auch. Warum nicht?
Äh, Moment mal. Hier kommen die Charaktereigenschaften her?
Natürlich. Meinen Sie, man wird damit einfach geboren?
Und, äh, wie gelangen sie zur Erde?
Tja, über das Erden-Portal.
Natürlich erst, wenn ihre Persönlichkeit komplett ist.
Hallo? Hallo!
Sie verirren sich ja oft.
Alles klar, liebe Mentoren!
Holt euch eure Namensschilder und kommt zu uns rein!
Hallo, Jerry! Ich hab hier noch einen Mentor für dich!
Danke, Jerry.
Äh, hören Sie. Ich bin hier, glaub ich, wirklich falsch.
Ich verstehe. Nicht jeder ist als Mentor geeignet.
Sie dürfen gern wieder aussteigen.
Also, ehrlich gesagt, dieses Mentorending klingt ganz interessant.
Das freut mich zu hören. Ab hier übernimmt Jerry.
Danke, Jerry. Ich darf Sie gleich an Jerry weiterreichen.
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