Las primeras 200 líneas.
TRAUTES HEIM, GLÜCK ALLEIN
Magst du nicht rangehen? - In 20 Minuten kostet es die Hälfte.
Das ist nur meine Frau, weil ich zu spät bin. Sie wird nochmal anrufen.
Wenn es billigere Tarife gibt, dann soll man sie auch nützen.
Monsieur Muffa, wir wissen, dass Sie da sind. Ihr Cabrio steht draußen!
Hauen Sie ab, Sie kriegen nichts! Arschlöcher!
VW wollen Ihnen nichts wegnehmen. VW sind von der Kreditabteilung der Bank.
Wir wollen eine Lösung für Sie finden.
Bevor Ihnen alles weggenommen wird.
Immer noch zu teuer? - Genau.
Hier ist Charles Boulin. Hinter- lassen Sie bitte eine Nachricht.
Charles, es ist teuer, ja. Aber schreib we- nigstens eine SMS, wenn du später kommst.
Das Essen ist fertig. Ab nach Hause!
Liebling, ich habe Fruchtcocktails gemacht. Kann ich reinkommen?
Nein, Mama, wir sind nicht durstig.
Die sind ohne Alkohol.
Wenn ihr Durst bekommt, ruft einfach, ja?
Ja, gut. Danke, Mama. - Charles‚ wo bist du?
Das geht nicht. Sie müssen eini- ges aufgeben, wie z.B. das Auto.
Nicht das Cabrio. Nehmen Sie den Kühlschrank.
Nicht meinen Amana. Den Fernseher, wir geben den Fernseher zurück.
Den Plasma? Lieber würde ich sterben.
Sie haben ihr Konto weit überzogen. So seien Sie doch vernünftig.
Nehmen Sie das Barometer mit. Wenn es regnet, tut mein Knie weh.
Das reicht nicht.
Dann mach deinen Diamanten ab. - Nicht den Diamanten! Den Kühlschrank.
Den Kühlschrank, den Plasma und den Diamanten. Sie haben keine Wahl.
Wir können den Kredit für das Auto von 7 auf 15 Jahre erweitern.
Unterschreiben Sie hier. - Moment. Jetzt sind es 12%, nicht mehr 6.
Die Zinsen sind von der An- zahl der Jahre abhängig.
Das werde ich nicht unterschreiben.
Das wird teurer für uns und dabei ha- ben wir doch schon so viele Schulden.
Gut, dann 6% und 15 Jahre. - Charles‚ das können wir nicht machen.
Das wird keiner merken. Das mit den 6% wurde vor allem anderen unterschrieben.
Genug geredet.
Du wirst uns damit in Schwierigkeiten bringen.
Danke, sehr nett von Ihnen.
Weißt du wie spät es ist? - Hier‚ für dich.
Was ist das denn? Warum hast du mir das gekauft?
Ein Geschenk eines Kreditjunkies.
Wir brauchen eine Uhr, kein Barometer.
Ist ja schon gut, ich bin doch jetzt da.
Deine Tochter ist schwanger.
Was?
Sie hat sich mit ihrem neuen Freund in ihrem Zimmer eingeschlossen.
Nicht mehr Eric. Jetzt ist es ein Mikael.
Stell dir nur mal vor was da los, wenn sie abgeschlossen haben!
Ach nein, die lernen nur für den Abschluss. Das ist ganz harmlos.
Ach ja? Komm mit.
Für den Abschluss...
Klar, harmlos.
Alles okay, er geht jetzt.
Ich weiß nicht, was sie an ihm findet.
Ich hoffe ja, dass es mit dem klappt. Das ist der Dritte in vier Monaten.
Ach nein, Charles.
Du liest deine Kontoauszüge im Bett?
Kontenabschlüsse entspannen mich. Ich kann sonst nicht schlafen.
Mama? - Ja?
Es ist schon spät und Mikael hat die U-Bahn verpasst.
Kannst du mir 30 Euro für ein Taxi leihen?
Klar. Sieh mal im Flur in Papas Jackett. -Vielen Dank, Madam.
Auf Wiedersehen, Monsieur.
30 Euros. Wo fährt denn das Taxi hin?
Sie sieht glücklich aus.
Wichtig ist nur, dass Elisabeth glücklich ist.
Und nicht schwanger. Los, reden wir mit ihr.
Dein Vater und ich mögen Mikael.
Endlich hast du mal einen Treffer gelandet.
Ihr habt ihn doch kaum gesehen.
Der erste Eindruck war auf jeden Fall gut.
Aber übereile nichts. Du bist noch so jung.
Was ist denn, wenn du schwanger wirst?
Lass uns mal über Verhütung reden.
Nix Verhütung. Sie muss mit dem Sex aufhören.
Ihr habt sie doch beide nicht mehr.
Ich bin 17, okay?
Außerdem habe ich es noch nicht getan.
Ich weiß, dass ich nicht zu schnell "ja" sagen darf,
und außerdem kann man die Kerle auch anders beruhigen.
Es gibt eine Menge Alternati- ven zum Geschlechtsverkehr.
Gute Nacht, meine Süße.
Nacht, Mama. Nacht, Papa.
Nacht, Schnuffelchen. Licht aus - eins, zwei drei.
Sie ist erwachsen geworden und wir haben es verpasst.
Mein Baby ist nun eine Frau, die Männer attraktiv finden.
Vielleicht waren wir zu jung, als wir sie bekamen.
Was sind diese 1850 Euro hier?
Was?
Hier, vom gemeinsamen Konto.
1850 Euros sind viel Geld. Was ist das für ein Scheiß?
Keine Ahnung. Gib mal her, ich kümmere mich morgen darum.
Das muss ein Fehler sein. - Nein‚ das stimmt.
Ist das nicht deine Kartennummer? - Keine Ahnung!
Ich zahle auch Geld auf dieses Konto ein, also...
Frag mich nicht danach, Charles, bitte.
Ach, haben wir jetzt Geheimnisse? Sag es mir sofort oder es kracht!
Das ist mein Geschenk für unseren 15. Hochzeitstag. Zufrieden?
Ein Geschenk für mich? Ist ja süß.
Tut mir echt leid, Liebling. - Ach‚ ist doch egal.
Du sollst zuerst deine Frau lie- ben, nicht deinen Geldbeutel.
Hast du das in den letzten 18 Jahren mal bei mir erlebt?
In den letzten 18 Jahren nicht, aber jetzt schon.
Die Arbeit mit den Pleite- geiern hat dich verändert.
Es geht um Kontoüberziehungen. Pleite ist 0, eine Überziehung heißt minus.
Und wir haben also weniger als nichts?
Wir arbeiten beide und sind nie verschwenderisch.
Sieh dich nur mal an. Du bist geizig geworden.
Geizig!? Ich soll geizig sein?
Ich wollte auch etwas Gros- ses schenken, aber jetzt...
Wer's glaubt.
Warum? - Weil an dem Tag,
an dem du richtig Geld für ein Geschenk ausgibst, Champagner fällig ist.
Was?
Entschuldigung. Ich meinte eine kalte Ente.
Ich habe dir schon teure Geschenke gekauft.
Wie zum Beispiel? - Dein Auto: 78.000 Francs.
Du fährst es und es ist 14 Jahre alt. Klar, mein Auto!
Ich habe es aber bezahlt. - Na super.
Also das ist jetzt unser Leben.
Was übersetze ich gerade? - Ein italienisches Buch.
Über was? - Über Italien.
Gute Nacht. - Hallo Jacques. -Hallo.
Jean-Yves! - Jean-Yves!
Zurück, er braucht Luft.
Habt ihr jemanden angerufen? Das müssen wir unbedingt tun.
Stell dir nur mal vor:
an seinem letzten Arbeitstag.
Furchtbar, furchtbar, furchtbar.
Du arbeitest dein ganzes Leben wie bekloppt und wenn du dann loslassen kannst: Bumm!
Finito. - Furchtbar.
Hier ist es.
Ja, wer ist da? - Guten Tag, Madame.
Kurtz und Boulin von Credilem. Monsieur Titchmann erwartet uns.
Dritter Stock links. Er ist aber noch nicht da.
Wir warten. Wir haben es nicht eilig.
Komm schon, hier rein. - Geh mal vor, ich komme gleich nach.
Was hast du gesagt? Warte mal. Ja?
Ich wollte mich nach einem Haus im Schaufenster erkundigen.
Ist schon verkauft. Nein, ein Scherz! Ich rufe zurück.
Ich habe es eilig. - Nehmen Sie sich zwei Minuten.
Um das Haus ist ein großer Garten. 185 Quadratmeter.
Und er kann noch erweitert werden.
Wurde 2000 renoviert.
Das ist ein Traumhaus.
Es liegt in dieser Richtung, 15 Minuten von hier.
Im Westen, an der Spitze.
Wenn Sie das Büro um 6 Uhr verlassen, erreichen Sie Ihr Landhaus um 6:15 Uhr.
15 Minuten, auch mit Verkehr.
So nahe an Paris; kaum zu glauben.
Es kam gerade rein. Das dauert keine Woche, dann ist es wieder weg.
Eine Anzeige ist da unnötig.
Wie teuer ist es? -Was können Sie denn ausgeben?
Ich möchte es einfach nur wissen.
550.000. - Euro?
Nein. Aber natürlich!
Ganz schön teuer. - Es sind ja auch über drei Hektar Land.
Die Grundstückspreise waren noch nie so billig. Das wird sicher wieder anziehen.
Ist ja sowieso nur die Verhandlungsbasis. - Ich komme wieder.
Sehen Sie es sich doch mal an und machen dann ein Angebot.
Das kostet Sie doch nichts. - Ich habe eine Verabredung.
Eine halbe Stunde, hin und zurück.
Wie spät ist es? -11:10 Uhr.
Und los!
Und? -11:22 Uhr.
12 Minuten von Paris.
Wenn es gut läuft.
Ich liebe die westlichen Vorstädte.
Sind wir hier nicht im Norden von Pans?
Nein, im Westen. Im schönen Teil des Westens.
Eine sehr beliebte Gegend. - Nein‚ wir sind im Norden.
Diese Gegend ist im Kommen. Sie liegt am nördlichen Ende der westlichen Vorstädte.
Wir sind am südlichen Rand der Nordbezirke.
Glauben Sie das nicht. Solche schönen Häuser wie hier
dehnen den Westen nach Norden und Süden aus, und dann auch in den Osten.
Das ganze Umland von Paris wird da- durch zu einer westlichen Vorstadt.
Monsieur Draquart, das ist jetzt aber schon Unsinn.
Nein!
Ist schön, der Garten, oder?
So viel Licht, das tut ja richtig weh.
Parkett von Ludwig dem 15. Dem 15.!
Sehen Sie nur diesen Wintergarten. Alleine der kostet ein Vermögen.
Ja‚ sehr schön.
Die Küche.
Sie wurde vor allem von den Bediensteten genutzt.
Hier entlang bitte.
Der Master Bedroom.
Das Badezimmer muss noch erneuert werden, aber...
Entschuldigung, aber hier wurde 2000 nicht renoviert.
Aber ganz sicher knapp zuvor.
Hier muss einiges gemacht werden.
Maximal 50.000 Euro kostet das, ich kenne mich da aus.
50 plus 550, das läppert sich ganz schön.
Ziehen Sie 50 ab und bieten 500. Man weiß ja nie.
Die alte Dame möchte schnell verkaufen.
Es soll ein Geschenk sein, aber meine Frau muss es vorher sehen.
Seien Sie nicht verrückt, überraschen Sie sie.
Geben Sie der Renovierung drei Monate
und dann entführen Sie sie ein Wochenende lang in Ihr Landhaus.
Sie wird überglücklich sein.
Ich denke darüber nach. Los, fahren wir.
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