Las primeras 200 líneas.
Der Raster.
Eine digitale Welt.
Ich wollte visuell darstellen, wie sich Informationscluster
durch einen Computer bewegen.
Wie würden sie aussehen?
Wie Schiffe? Motorräder?
Wären Schaltkreise wie Autobahnen?
Ich träumte immer wieder von einer Welt, von der ich dachte, ich würde sie nie sehen.
Und dann, eines Tages...
- Bist du reingekommen. - Richtig Kleiner. Ich bin reingekommen.
Und diese Welt war schöner, als ich es mir je erträumt hatte,
und auch gefährlicher als in meiner Vorstellung.
Jetzt aber ab ins Bett mit dir, Kleiner.
- Also, da war ein mutiger Krieger. - Tron.
Tron!
- Er kämpft für die User. - Allerdings.
Oh Mann, er hat mir Sachen gezeigt, die sich keiner je hätte vorstellen können.
Es gab Diskuskämpfe auf leuchtenden Spielfeldern.
Und Motorräder die auf Lichtbändern dahinschossen.
Es war Spitzenklasse.
- Und zusammen... - Habt ihr den Raster gebaut.
Haben wir einen neuen Raster gebaut, für Programme und User.
Aber ich konnte ja nicht die ganze Zeit da drinnen sein,
darum habe ich ein Programm geschrieben, das so aussah wie ich und denken konnte.
So wie du, und ich.
Und ich nannte ihn CLU.
- Codierte Lebendechte Untereinheit. - Ganz genau.
Und Clu, Tron und ich haben ein offenes System erschaffen,
kostenlos und uneingeschränkt nutzbar.
Wundervoll.
Und dann, eines Tages,
ist etwas passiert.
Etwas außergewöhnliches.
Ein Wunder.
Was denn?
Das muss bis zum nächsten Mal warten.
Ich muss wieder an die Arbeit.
Ich will mitkommen, Dad.
Ja, nun, eines Tages wirst du das auch.
Ich versprech's dir.
- Auf den Raster? - Gute Nacht, Sam.
Hey, was meinst du, wollen wie morgen in die Spielhalle gehen?
Du kannst versuchen den Highscore von deinem alten Herren zu knacken.
Das erste Spiel geht auf mich.
Können wir nicht im selben Team spielen?
Wir sind immer im selben Team.
Guten Abend. Die Nachricht des Tages.
ENCOM Vorstand und Videospiel-Ikone Kevin Flynn ist spurlos verschwunden.
Flynn, Erfinder von Tron und Space Paranoids,
die beiden meistverkauftesten Videospiele aller Zeiten,
übernamm ENCOM 1982,
woraufhin das Unternehmen an die Spitze der Hightech Industrie schoss.
1985 gab es einen großen Umbruch mit dem Tod von Flynn's Frau,
der Mutter seines Sohnes Sam.
Mitglieder des ENCOM Vorstandes
hatten sich zuletzt besorgt
über Flynns sprunghaftes, nahezu besessenes Verhalten geäußert.
Seit Flynns Verschwinden stürzt das Unternehmen ins Chaos.
Am heutigen Nachmittag, entmachtete
ENCOMs Vorstand Flynns langjährigen Partner Alan Bradley,
und kündigte an, bald wieder profitabel zu sein.
Bradley, der Flynns Kurs im Unternehmen immer unterstützt hatte, blieb dabei, dass Flynn nicht verschwunden sei,
sondern weiter an seinem Traum arbeite,
"einer digitalen Welt zur Neugestaltung des menschlichen Daseins."
Dort liegt eine neue Welt.
Dort liegt unsere Zukunft.
Dort liegt unser Schicksal.
Selbst Flynns überzeugteste Anhänger
räumen mittlerweile die Möglichkeit ein,
dass Kevin Flynn vielleicht tatsächlich einfach davongelaufen sei.
Und bei allem Hoffen seiner Fangemeinde auf eine Rückkehr,
wünscht sich es wahrscheinlich niemand so sehr wie der junge Sam Flynn,
- der nun bei seinen Großeltern wohnt... - Danke.
Er kommt. Er hat's versprochen.
- Sam, du musst etwas essen. - Lass mich in Ruhe!
Sam? Sam!
Was aus Flynns Vermächtnis wird und wie die Zukunft von ENCOM aussieht,
wird maßgeblich
von der Entwicklung dieses Weisenjungen abhängen.
von der Entwicklung dieses Weisenjungen abhängen.
Sam! Komm zurück!
Das nenn ich mal 'ne große Tür.
Wilkommen.
Da es schon spät ist, übergebe ich das Wort
gleich an unseren Vorsitzenden, Richard Mackey.
Danke sehr. Danke. Danke, Claire.
Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können,
dass ENCOMs letztes Geschäftsjahr, das profitabelste war, dass wir je hatten.
Ja.
Und ab Mitternacht wird die 12te Version unseres wichtigsten Betriebssystems
in den Läden stehen, überall auf der Welt.
Es ist wohl keine Überraschung, wem wir das verdanken.
Dem Leiter unseres Softwaredesign Teams.
Ein Mann dessen Vater eine eigene, bedeutsame Vergangenheit bei ENCOM hat
und die Firma zu dem gemacht hat was sie heute ist.
Edward Dillinger. Gute Arbeit.
Gute Arbeit.
Und dieses Jahr, zeigleich zur Veröffentlichung von ENCOM-OS 12,
werden wir unser Debüt in Tokios Nikkei Index geben.
ENCOM Aktien können ab sofort überall auf der Welt, rund um die Uhr gehandelt werden.
Huh? Oh ja!
- Entschuldigen Sie. - Ja, Alan?
Gemessen an dem Preis,
den Studenten und Schulen für das Produkt zahlen sollen,
was für Verbesserungen wurden in Flynn...
Ich meine, ENCOM-OS 12 gemacht?
Dieses Jahr steht 'ne "12" auf der Schachtel.
OS 12 ist das sicherste Betriebssystem auf dem Markt.
Die Idee Software als Shareware oder gar als Freeware zu verteilen,
ist mit Kevin Flynn verschwunden.
Ich weiß, dass du hier bist.
Mach's uns nicht so schwer.
Komm schon, komm schon.
Keine Bewegung!
Okay.
Wenn sonst niemand mehr eine Frage hat,
stelle ich Ihnen jetzt unseren nächsten Kassenschlager vor.
ENCOM-OS 12.
Oh.
Gibt wohl noch 'n paar Bugs.
Was ist das? Was soll das?
Nur eine Sekunde.
Sehen Sie zu, dass das verschwindet.
Hören Sie auf. Stop. Eine Sekunde, ja?
...wir schalten Live in die Firmenzentrale, wo der Vorsitzende Richard Mackey, das Produkt veröffentlichen...
Wir gehen Live in 30 Sekunden!
- Weiß jemand, wo die Masterdatei ist? - Ja, ich.
Im Internet.
Gott! Wir müssen das stoppen.
Ich muss gleich die Eröffungsglocke läuten.
- Halten Sie's an, sofort! - Es ist gesperrt.
Schalten Sie's aus. Schalten Sie's aus. Sofort!
Ganz ruhig, Mac.
Alles unter Kontrolle.
Ganz ruhig? Unser wertvollstes,
und "sicherstes" Betriebssystem ist im Netz! Kostenlos!
Können Sie mir sagen, wie ich das erklären soll?
Keine Ahnung. Sagen Sie doch, es war so geplant.
Ein kleines Geschenk von ENCOM.
Anscheinend hat ENCOM noch ein paar kleine teschnische Schwierigkeiten.
Warten wir noch, bis sie das behoben haben.
Hey, Dad.
Wie geht's?
- Na, wohin läufst du jetzt? - Hey, lassen Sie das lieber.
Hat dir das nie jemand gesagt? Stehlen ist falsch.
Wenn etwas kostenlos sein soll, kann man es nicht stehlen.
- Jetzt hab ich dich. - Ihr Boss hat nichts dagegen.
Von wegen.
Ihr Boss arbeitet für den Vorstand.
Der Vorstand arbeitet für die Aktionäre.
Und wissen Sie, wer der größte Aktionär ist?
Keine Ahnung. Irgend so ein Junge.
Sie sind Mr. Flynn?
Wozu das alles?
Die Firma gehört Ihrem Vater.
- Nicht mehr. - Was? Hey. Hey, Junge.
Nein!
Ja!
Whoa, whoa, whoa, whoa!
Na toll.
- Da ist er! Holt das Team her! - Da ist er! Holt ihn!
Was zum...
Hey! Keine Gratisfahrten!
Keine Taxis umsonst!
Du musst bezahlen!
Kein Stück weiter! Stehen bleiben!
Okay, Jungs. Ihr habt mich.
Hey.
- Hey, Karl. - Hey, wie geht's?
Lass es dir schmecken, Marv. Hast es dir verdient.
Was machst du in meinem Apartment, Alan?
Du gehst nich an's Telefon.
- Wie geht's Sam? - Weißt du,
als ich 12 war, war ich dir dankbar für diese Ersatzvaterrolle. Aber jetzt mal ehrlich.
Heute krieg ich das allein hin.
Oh. Allerdings!
Willst du mir bei den Hausaufgaben helfen?
Wie früher? Oder fangen spielen?
Du hast hier, ne wirklich nette Aussicht.
Du sollst vorhin 'n dreifachen Axel vom Dach gesprungen sein.
- Harte Landung, huh? - Hätt schlimmer sein können.
Ich fand auch deine Botschaft an den Vorstand
ziemlich clever.
Hat's dir gefallen? War Marvs Idee.
Alan, wollen wir das jetzt alles wieder durchkauen?
Seh ich so aus, als könnte eine der erfolgreichsten Firmen der Welt leiten?
Nein.
Und ehrlich gesagt, ist die Firma mit dir, da wo du bist, ganz glücklich.
Drauf wett' ich.
So können sie einfach machen, was sie wollen.
Was ich nur etwas seltsam finde, sind deine verrückten Spendenaktionen,
und der Streich den du der Firma jedes Jahr spielst.
Du hast eine interessante Art desinteressiert zu sein, Sam.
Warum bist du hier, Alan?
Ich hab letzte Nacht eine Nachricht bekommen.
Oh Mann, du hast immer noch 'n Pager?
Toll.
Dein Dad hat mir mal gesagt, ich soll ihn unters Kopfkissen legen, mach ich immer noch.
Es kam aus dem Büro deines Vaters in der Spielhalle.
- Und? - Und?
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