Schindler's List

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Schindler's List (1993) 2160p H 264 MULTI (moviesbyrizzo) multisub
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Zveřejněno: 2020-01-28
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Im September 1939 besiegten die deutschen Streitkräfte die polnische

Armee in 2 Wochen.

Juden mussten alle Familienangehörigen anmelden und in größere Städte umsiedeln.

Mehr als 10.000 Juden vom Land strömen täglich nach Krakau.

Name?

Ich habe keine Ahnung. Da drüben!

- Jerzy, kennen Sie den Mann? - Nein.

Näher zusammen, bitte.

Lächeln! Sehr gut.

RESERVIERT

Ja, Sie wünschen?

Bringen Sie ihnen eine Runde.

Sehr wohl, der Herr. Und von wem soll ich sagen?

Sagen Sie einfach, von mir.

- Von dem Herrn da. - Wo?

Kennen Sie ihn?

- Finden Sie heraus, wer er ist. - Jawohl.

Agnieszka...

Sie heute Abend singen zu hören.

Aber ich weiß, Sie tun es nicht.

Sie machen mich verlegen.

Was macht er da?

Bleiben Sie hier.

Wie geht es Ihnen?

Sie lassen in einem solchen Laden eine Dame alleın am Tisch zurück”?

Meine Liebe, Sie sind der Inbegriff der Einsamkeit.

Welch betörender Duft! Sie brechen mir das Herz.

Noch einen Stuhl bitte. Wodka für mennen Freund.

- Und für die Dame? - Pernod.

Kommt an den Tisch, Mädels! Trinkt einen mit uns!

Kommt her! Heiratet uns!

Ich will euch sagen, was Kooperation heißt.

Sofort nach Erlass des Gesetzes...

wonach alle Juden einen Stern tragen müssen...

stellen jüdische Schneider sie als Massenware her...

und zwar in vielen Stoffqualitäten für drei Zloty das Stück.

Nennen Sie mir Ihre Kellerweine.

Ich habe einen hervorragenden deutschen Riesling, Jahrgang 1937.

Französischen Wein. Einen Bordeaux. Chateau Latour, 28, 29?

Es ist, als ob sie nicht wüssten, um was für ein Gesetz es sich handelt.

Als wär's das Symbol eines Reitvereins!

- Einen Margaux, Jahrgang 29? - Nein, haben wir nicht.

Dann einen Burgunder? Einen Romange-Conti, 37?

Das liegt in der menschlichen Natur. "Wir tun dies, um das zu vermeiden."

So machen sie es schließlich seit Jahrtausenden.

Das tun sie nun einmal. Sie sitzen den Sturm aus.

Dieser Sturm ist anders.

Wir sind nicht die Römer. Dieser Sturm ist die SS.

Martin?

Ja, mein Herr.

Wer ist dieser Mann?

Das ist Oskar Schindler!

DER JUDENRAT Der Rat bestand aus 24 gewählten Juden,

die persönlich für die Ausführung der Befehle des Krakauer Regimes hafteten,

wie etwa durch die Erstellung von Listen für Arbeitseinsätze, Lebensmittelversorgung

und Unterbringung. Eine Instanz für Beschwerden.

- Privateigentum ist unantastbar! - Wie lange bleiben die Schulen zu?

- Das kann ich nicht beantworten. - Laut Paragraph 47--

- Sie wissen ja gar nichts! - Ich kenne die Haager Konvention.

Sie kommen zu uns ins Haus und sagen, wir wohnen dort nicht mehr.

Es gehört jetzt einem gewissen SS-Offizier.

Ich bitte Sie. Ich weiß doch nur, was man mir sagt...

und was mir gesagt wird, ändert sich jeden Tag.

Sollen Sie uns nicht helfen?

Was wenn ich dieses Ding abmache?

Was wird man dagegen unternehmen?

Man wird Sie erschießen. Warum hören Sie nicht auf--

Itzhak Stern.

Ich suche Itzhak Stern.

Sind Sie Itzhak Stern oder nicht?

Der bin ich.

Wo können wir ungestört reden?

Sie waren Buchhalter für eine Firma auf der Lipowa Straße.

Was stellte sie her? Töpfe und Pfannen?

Von Gesetz wegen muss ich Ihnen sagen, dass ich Jude bin.

Nun, ich bin Deutscher. Damit hätten wir das geklärt.

Eine gute Firma, Ihrer Meinung nach?

Mäßig erfolgreich.

Ich weiß nichts von Emailware. Und Sie?

Ich war nur Buchhalter dort.

Einfacher Maschinenbau, meinen Sie nicht?

Würde man die Maschinen umrüsten...

könnte man andere Ware produzieren, nicht wahr?

Feldkochgeschirr, Essbesteck.

Wehrmachtsaufträge.

Bei Kriegsende ist es damit aus, aber jetzt läuft es prächtig.

Man könnte daran ein Vermögen verdienen, meinen Sie nicht?

Ich glaube, die meisten haben jetzt andere Prioritäten.

Was zum Beispiel?

Ich bin sicher, Sie werden mit den Aufträgen Erfolg haben.

Je schlimmer die Lage, desto besser wird es Ihnen gehen.

Ich kann alle Unterschriften kriegen. Das ist einfach.

Das Kapital für den Kauf der Firma aufzubringen-- das ist schwer.

Sie haben kein Geld?

Nicht in dieser Größenordnung. Kennen Sie jemanden?

Juden, ja. Investoren.

Sie haben doch sicher Kontakte zur Jüdischen Unternehmergemeinde.

Was für eine Gemeinde?

Juden dürfen keine Unternehmen mehr besitzen.

Deshalb hat dieses Konkurs gemacht.

Aber sie wären nicht die Besitzer.

Ich wäre der Eigentümer. Ich würde in Naturalien zahlen--

- Töpfe und Pfannen. - Töpfe und Pfannen.

Etwas Nützliches. Etwas zum Anfassen.

Sie wären auf dem Schwarzmarkt tauschbar...

oder wo sonst auch immer. Uns allen wäre gedient.

Wenn Sie wollen, können Sie das Unternehmen für mich leiten.

Verstehe ich Sie richtig:

Meine Bekannten bringen das Kapital auf...

und ich mache die ganze Arbeit.

Was, wenn ich fragen darf, würden eigentlich Sie tun?

Ich würde dafür sorgen, dass man weiß, dass diese Firma...

voll einsatzfähig ist. Ich sähe zu, dass sie ein gewisses Flair hätte.

Darin bin ich sehr gut, nicht was die Arbeit angeht.

Sondern die Präsentation.

Ich kenne ganz bestimmt niemanden...

der daran interessiert wäre.

Tja, das sollten sie aber sein, Itzhak Stern.

Sagen Sie ihnen, sie sollten sich dafür interessieren.

Ich habe einen Kunden...

der Reichsmark gegen Zloty 2,45 zu 1 umtauscht.

Wolle, Nerzkragen. Ein schöner Mantel.

Sie würde ihn gegen Lebensmittelmarken tauschen.

- Dochte, für Lampen. - Du hast einen LKW voller Dochte?

Was soll ich mit einem LKW voller Dochte?

Drei mal vier, drei mal fünf.

Ich weiß nicht. Groß, schön, Perser.

- Was denn? - Du erkennst das nicht?

- Schuhcreme. - In Blechdosen?

- Du wolltest Schuhecreme haben. - Ja, in Blechdosen. Das hier ist Glas.

- Das habe ich so nicht bestellt. - Was macht das denn aus?

Was es ausmacht?

Mein Kunde verkaufte sie seinem Kunden...

der sie der Wehrmacht verkaufte.

Allerdings waren die Gläser bei Ankunft...

wegen der Eiseskälte zerborsten.

- Die ganzen 10.000 Stück. - Das geht mich nichts an.

- Das geht dich nichts an? - Das geht mich nichts an.

Also gut.

Die Wehrmacht will wissen, woher die Ware stammte.

- Ich sehe zu, dass sie es erfährt. - Jetzt geht es dich schon was an.

Sei still.

Blechdosen.

Hallo!

Verzeihen Sie die Störung, aber das ist ein schönes Hemd.

Ein schönes Hemd.

Wissen Sie, wo ich ein so schönes Hemd finde?

So eins?

Es ist illegal, auf der Straße Waren zu kaufen oder zu verkaufen.

So etwas machen wir nicht. Wir kommen zum Beten her.

Haben Sie eine Ahnung, wie viel ein solches Hemd kostet?

Schöne Sachen kosten Geld.

Wie viele?

Ich werde noch mehr Sachen brauchen, wie es sich so ergibt.

- Das wird kein Problem sein. - Ab und zu.

20. MÄRZ 1941

LETZTER TERMIN FÜR DIE UMSIEDLUNG INS GHETTO

Erlass 44/91 schafft einen geschlossenen Jüdischen Bezirk südlich des Flusses Vistula.

Der Aufenthalt hinter den Mauern des Ghettos ist Pflicht. Alle Juden

aus Krakau undUmgebung werden aus ihren Wohnungen vertrieben und auf einem

Quadrat von nur 16 Straßenzügen zusammengepfercht.

Hier bin ich offensichtlich richtig. Wie geht's?

Lebt wohl, Juden!

Oh, mein Gott!

Oh, Gott. Oh, mein Gott.

Es könnte nicht besser sein.

- Es könnte schlimmer sein. - Wie denn das? Sag's mir.

Wie um Himmels willen könnte es noch schlimmer sein?

- Hey, Goldberg. - Poldek.

- Was ist denn das? - Der Judenrat hat jetzt eine Polizei.

- Was du nicht sagst. - Ordnungsdienst.

Ich bin jetzt Polizist. Schwer zu glauben, was?

Nein, das ist nicht schwer zu glauben.

Eine gute Gaunerei. Die einzige Gaunerei hier.

Ich könnte bei meinen Vorgesetzten ein Wort für dich einlegen.

Bei deinen Vorgesetzten?

Ach, was. Sie sind nicht so schlimm, wie alle meinen.

Na ja, eigentlich sind sie schlimmer, aber ich kriege viel Geld dafür.

Eine Menge Geld.

Gib mir meine Wohnungszuweisung.

Na komm.

Du siehst komisch aus mit der Mütze, Goldberg.

Du siehst aus wie ein Kasper, weißt du das?

Er ist ein sehr wichtiger Mann.

Schenken Sie ihm nur ein paar Minuten.

Seit wann kostet Zeit Geld? Setzen Sie sich und hören Sie zu.

Ich bitte Sie. Mein Herr?

Für jedes Tausend, das Sie investieren, gebe ich Ihnen...

- Zweihundert. - 200 Kilo Emailware pro Monat...

und das ab Juli für die Dauer eines Jahres...

nach dessen Ablauf wir quitt sind. Das wär's. Es ist ganz einfach.

- Nicht gut genug. - Das Angebot ist nicht gut genug.

Nicht gut genug?

Sehen Sie sich an, wo Sie leben, wohin man Sie gesteckt hat.

"Nicht gut genug!"

Vor ein paar Monaten hätten Sie Recht gehabt, jetzt aber nicht mehr.

Geld bleibt Geld.

Nein, das tut es nicht.

Deshalb sind wir ja hier.

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